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Russlanddeutsche Mennoniten als Brückenbauer zwischen Deutschland und Kirgisistan

Kirgisische Botschaft zählt Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte als engen Vertrauten

 

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte wurde von der kirgisischen Botschaft in Berlin empfangen. Anlass waren sowohl die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Unabhängigkeit Kirgisistans, als auch das Pflegen der freundschaftlichen Beziehung zwischen den Institutionen.

 

Die Unabhängigkeitsfeier, zu der die Mitglieder des Museumsvorstands Witalis Hagelgans, Eduard Thun und Heinrich Wiens persönlich eingeladen waren, wurde zunächst mit der kirgisischen und deutschen Hymne eröffnet. Seit der gemeinsamen Ausstellung „Deutsche in der Geschichte Kirgisistans“ im November vergangenen Jahres pflegt das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte eine besonders enge und vertraute Freundschaft mit der kirgisischen Botschaft. Der Botschafter S.E. Erines Otorbaev habe sich „nie so wohl gefühlt in der Arbeit, wie hier in Detmold.“ betonte er in Berlin.

 

(Kirgisischer Botschafter empfängt Museumsdelegation: v.l. Museumsvorstände Witalis Hagelgans und Heinrich Wiens neben Botschafter mit Gattin und Botschaftsrätin Ainura Tursumbaeva, Museumsvorstand Eduard Thun)

 

In der Begrüßungsrede durch den Botschafter bekräftigte dieser, dass der 25. Jahrestag der Unabhängigkeit ein wichtiger Schritt hin zu Demokratie im Land darstellte. Weiter ging er auf die Geschichte Kirgisistans ein, welche gezeichnet wurde durch zwei Volksrevolutionen. Nach der letzten Aprilrevolution im Jahr 2010 musste letztendlich die korrupte Ära beendet werden und Platz machen für eine parlamentarische Demokratie. Diese brachte nicht nur die Meinungs- und Pressefreiheit ins Land, sondern auch wirtschaftlichen Aufschwung: das wirtschaftliche Wachstum stieg seitdem auf 3,5%.

 

„Heute nimmt Kirgisistan eine wichtige Rolle in der Weltgemeinschaft ein,“ fasst der kirgisische Botschafter zusammen. Auch lobte er die vorbildliche Unterstützung durch Deutschland in politischen und wirtschaftlichen Fragen und Reformen. Einen nicht geringen Beitrag zu den positiven Entwicklungen brachten auch die seit 1882 von der Wolga nach Kirgisien umgesiedelten Mennoniten. Unter ihnen waren Linguisten, Ökologen, Landwirte und viele weitere Experten, die Kirgisistan voran gebrachte hätten. Zuletzt bedankte sich der Botschafter aufrichtig bei den deutschen Partnern, die den Wandel tatkräftig unterstützt hatten.

 

Zuletzt sprach der Botschafter und Beauftragte für Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien im Auswärtigen Amt Andreas Peschke ein Grußwort. Im Namen der Bundesregierung und der Bundesrepublik gratulierte er herzlich zu der 25. Jahresfeier und lobte die beeindruckenden historischen Ereignisse in Kirgisistan, sowie die aktuelle gute Zusammenarbeit. Auch betonte er, dass die deutschen Mennoniten den Grundstein der partnerschaftlichen Beziehung gelegt und die Spätaussiedler die Brücke zwischen den beiden Ländern gebaut hätten, von der die Beziehung zwischen den Ländern bis heute profitiere.

 

Als Abschluss des Empfangs wurde volkstümliche Musik dargeboten.

 

 



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