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Wer wir sind

 

Russlanddeutsche - Wer sind sie? Wo kommen sie her? Wie haben sie gelebt?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. So soll eine Brücke zwischen der Geschichte und der Gegenwart der Russlanddeutschen in Deutschland gebaut werden. Damit wird auch ein Bereich deutscher und europäischer Geschichte gezeigt, der in bundesdeutschen Museen bisher kaum berücksichtigt wird. Die Besucherinnen und Besucher entdecken in dem Museum einen Ausschnitt aus der gemeinsamen deutschen, russlanddeutschen und russischen Geschichte - eine facettenreiche Geschichte von Auswanderung, Migration und Integration mit hoher politischer Alltagsaktualität.

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte wurde 1996 von einer Gruppe russlanddeutscher Aussiedler in Detmold gegründet. Was als kleine, private Sammlung begann, ist heute ein professionelles, den Statuten des ICOM folgendes Museum. Die Entstehung des Museums in Detmold ist keine vom Staat geplante, sondern eine Eigeninitiative der Neubürger und zwar in einem der größten Aufnahmeregion der Spätaussiedler – Kreis Lippe, NRW. Das Museum ist ein Auswanderermuseum der besonderen Art. Es zeigt die Geschichte der Menschen, die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert aus den deutschsprachigen Ländern nach Russland auswanderten. Ihre Nachfahren verließen nach einer wechsel- und meist leidvollen Geschichte das Land wieder, 2,5 Mio. kamen in die neue, alte Heimat: Deutschland.

Die Russlanddeutschen sehen sich selbst als Deutsche. Jedoch haben sie eine andere, eine eigene deutsche Geschichte und ihre Erinnerungskultur ist stark von erlebter Diktaturerfahrung geprägt. Information und Begegnung können der ihnen entgegengebrachte Skepsis und den Vorurteilen entgegenwirken. Das Museum sieht seine Aufgaben über die museale Ausstellung hinaus aber auch darin, direkte Kommunikation und Begegnung zu ermöglichen. Ziel ist es, damit einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Gesprächspartner suchen wir in Politik, Wissenschaft, bei Kultureinrichtungen, in Schulen, Hochschulen und in der interessierten Öffentlichkeit. Die Geschichte der Russlanddeutschen ist ein Beispiel für eine der ganz großen politischen und gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit. Immer mehr Menschen verlassen ihr Land, ihre Heimat, um an anderer Stelle zu leben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Es bleibt aber immer die Frage: Wie wollen wir zusammenleben? Wie integrieren wir Minderheiten in Deutschland und in einem gemeinsamen Europa? Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte will mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen zu dieser Diskussion beitragen

Damit wird ein Bereich deutscher Geschichte gezeigt, der in bundesdeutschen Museen bisher kaum berücksichtigt wird. Die Besucherinnen und Besucher entdecken in dem Museum einen Ausschnitt aus der gemeinsamen deutschen, russlanddeutschen und russischen Geschichte - eine facettenreiche Geschichte von Auswanderung, Migration und Integration mit hoher politischer Alltagsaktualität.

Ein Besuch lohnt sich immer!



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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


ÖFFNUNGSZEITEN

Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16-26, -63 

Georgstraße 24
32756 Detmold