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Bis zum ersten Weltkrieg sind schätzungsweise 300.000 Deutsche aus Russland ausgewandert – hauptsächlich nach Amerika (Kanada, USA, Brasilien, Argentinien).
Durch den Ersten Weltkrieg und dessen Folgen - Liquidationsgesetzte, Oktoberrevolution und deren Folgen - Enteignungen, Verbannungen 1929 bis 1932 und Verhaftungen 1934 bis 1939 unter Stalin, die Ereignisse und Schicksalsschläge durch den von Hitlerdeutschland eingeleiteten II. Weltkrieg und dessen Folgen haben dazu geführt, dass sich die Auswanderungsbestrebungen der Deutschen in Russland (Sowjetunion) seit den sechziger Jahren unseres Jahrhunderts in immer mehr verstärkendem Maße bemerkbar machten. Durch die Weltkriege und durch Auswanderung hatte es viele Familientrennungen gegeben, die ein zusätzliches Motiv der Abwanderung bildeten. Durch die Bemühungen der bundesdeutschen Regierungen haben seit Beginn der 50er Jahre bis jetzt über 2,3 Millionen Deutsche aus die ehemaliger SU in die Bundesrepublik einreisen dürfen. Dafür sind wir der Bundesregierung und dem deutschen Volk sehr dankbar. |