Verteilung der Aussiedler auf die Bundesländer 1998 - 2004Zusammengestellt von Fr. Dr. Neufeld Quelle: Angaben des Bundesverwaltungsamtes - "Zahlen. Daten. Fakten."/ Info-Dienst Deutsche Aussiedler- Nr. 116, 2003; Nr. 104, 1999; www.bmi.bund.de
ZuwanderungsstrukturDie Zugangszahlen für Nordrhein-Westfalen (Aufnahmen in der Landesstelle Unna-Massen) in 12 Jahren 1990 - 2001 Quelle: Informativ in NRW. Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen. Stand: April 2002 - Unna, 2002, S. 10 Arbeitslose Aussiedler in NRWQuelle: Arbeitsamt Bielefeld, Sachgebiet Statistik Kommentar: Nach eigenen Berechnungen betrug der Anteil der Arbeitslosen Aussiedler im Jahr 1998 im Vergleich zur Gesamtzahl der arbeitlosen Zuwanderer in NRW in den Jahren 1990-1998 (462.238) 7%. Dauer der Arbeitslosigkeit bei Aussiedler/innen und übrigen ArbeitslosenStand: September 1994 in NRW Quelle: Arbeitsmarktintegration von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in NRW / Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziale des Landes NRW. - Dortmund, 1996, S. 58 Berufliche Stellung von voll erwerbstätigen Deutschen, Ausländerinnen und Ausländer sowie Aussiedlerinnen und Aussiedlern in Deutschland (West) 1996 und 2001 in ProzentQuelle: Hunger, Uwe 2003: Empirische Analysen zur Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern (unveröffentliches Manuskript), Solingen/Münster - Im: Zuwanderung und Integration in Nordrhein-Westfalen. 3. Bericht der Landesregierung/ Ministerium fGSFuF NRW - Düsseldorf, 2004, S. 63 - *ohne Aussiedler(innen) Berufliche Stellung von ausländischen und deutschen Erwerbstätigen sowie Aussiedlern in Deutschland (West) 1997 in Prozent Der Anteil der un- und angelernter Arbeiter liegt bei den Aussiedlern bei 39 % und ist damit dreimal höher als bei den deutschen Erwerbstätigen. Mittlere und gehobene Angestellte gibt so viel wie gar keine bei den Aussiedler. Trotz vorhandenen deutschen Passes ist lediglich 1 % der ausgesiedelten Erwerbstätigen als Beamter oder Beamtin tätig. Dieses verweist darauf, dass die Aussiedler große (und größer werdende) Schwierigkeiten bei der Integration in den hiesigen Arbeitsmarkt haben. Vielfach können sie ihre vor der Auswanderung erworbenen beruflichen Fertigkeiten in Deutschland nicht adäquat verwenden. Sie teilen damit das Schicksal der angewanderten ausländischen Bevölkerung, für die das Phänomen der migrationsbedingten Dequalifizierung gleichfalls charakteristisch gewesen sei. Verstärkt wird diese Tendenz auch dadurch, dass das Sprach- und Qualifikationsniveau der Aussiedler verglichen mit früheren Zuwandererjahgängen zurückgegangen ist. Auch bei vorhandenen Ausbildung und beruflichen Erfahrungen verlangt der hiesige Arbeitsmarkt Qualifikationen, die oftmals erst noch erworben werden müssen. Viele Aussiedler sind daher, um überhaupt Zugang zum Arbeitsmarkt zu bekommen, gezwungen, gering qualifizierte Tätigkeiten anzunehmen. Dies gilt auch für gut ausgebildete Akademiker und Akademikerinnen. Quelle: Bericht des Ministeriums für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes NRW. - Düsseldorf, 2000. S. 65-66
Gefahrloser TrostWas kann dir schon Schlimmes passieren in nächster Zukunft? Nichts droht dir. Kein Autounfall - du bist nicht im Besitz eines Wagens. Kein Flugabsturz - aus Geldmangel planst du keinen Urlaub. Nicht, vom Blitz getroffen zu werden - zu dieser Jahreszeit und Gewitter?! Dir droht nicht, in Kürze im Fluß, im See, im Meer zu ertrinken, zu verhungern, zu erfrieren und im nächsten Krieg zu fallen. Dir droht kein Erfolg demnächst, um den du zu beneiden wärest, auch droht dir nicht, nächstens reich zu werden. von Wendelin Mangold, russlanddeutscher Autor |