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Das Museum ist aus einer Wanderausstellung "Russlanddeutsche – 200 Jahre unterwegs“ entstanden. Mit seiner Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen präsentiert das Museum seit 1996 eine Reise in die Vergangenheit der deutschen Minderheit in Russland bzw. der UdSSR und ihrer Nachfolgestaaten. Außerdem können Einblicke in das häusliche Milieu, das religiöse Leben und die wirtschaftlichen Leistungen der Russlanddeutschen gewonnen werden. Ein weiteres Thema bilden die Strapazen der Deutschen in der Sowjetzeit, die in den bekannten Plastiken von Jakob Wedel sowie in Gemälden weiterer Künstler veranschaulicht werden. Bibliothek, Archiv und eine reichhaltige Fotosammlung bieten die Möglichkeit, sich wissenschaftlich mit der Integration der Aussiedler, der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen sowie mit Familienforschung zu beschäftigen. Mit der Gründung des Trägervereins im Februar 2002 präsentiert sich das bisherige "Museum zur Geschichte der Deutschen in/aus Russland" heute als "Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte". |