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1. November

Tagung: Vorträge und Konzert. Musik der Russlandmennoniten (16 Uhr)

1. NovemberTagung: Vorträge und Konzert. Musik der Russlandmennoniten (16 Uhr)

Peter Letkemann ist der bedeutendste Forscher zu Mennonitenthemen in Kanada. Als Musiker und Historiker hat er zahlreiche Publikationen zu verschiedenen musikalischen Themen verfasst. Peter Letkemann wird zur Geschichte der Ziffern von Jean-Jacques Rousseau bis zu der Gesangsbuchreihe Liederperlen vortragen. Viele Mennoniten in der Sowjetunion und auch noch in Deutschland singen nicht nach Noten, sondern nach Ziffern. Bei einigen Mennoniten sind die Ziffern als altmodisch in Verruf geraten. Dabei wird verkannt, dass die Ziffern bei ihrer Einführung gerade den damals progressiven mehrstimmigen Chorgesang in Schule und Kirche ermöglichten.

Anschließend gibt es ein Konzert mit Johann Penner und Freund*innen: Musik und kurze plautdietsche Gedichte/Geschichten/Theaterstücke

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Plautdietsch-Freunde e.V.

Beginn: 16 Uhr

21. Oktober

Filmpremiere: DER WEITE WEG ZURÜCK (16 Uhr)

21. OktoberFilmpremiere: DER WEITE WEG ZURÜCK (16 Uhr)

Der Film portraitiert das einzige professionelle Theater russlanddeutscher Schauspieler in Deutschland, das bereits seit mehr als zwanzig Jahren in der Baden-Württembergische Provinz besteht. Er begleitet die Schauspieler Maria und Peter Warkentin auf ihren Gastspielen in Deutschland und an ihre früheren Wirkungsstätten im heutigen Kasachstan. 1980 wurde nach einer vierzigjährigen Pause erneut ein deutsches Theater auf dem Boden der Sowjetunion gegründet. Schnell etablierte es sich als zentrale Stätte für die kulturelle Emanzipation der deutschen Minderheit nach Jahrzehnten der Repressionen. Heute leben die Schauspieler allesamt in Deutschland und das Russland-Deutsche Theater bewahrt und führt diese Tradition weiter.

Beginn: 16 Uhr

Premiere findet in Gegenwart des Regisseurs Alexej Getmann und des Produzenten Ralph Weihermann sowie der beiden Protagonisten.

28. September

Film: In meinen Adern fließt kasachischer Tee (16 Uhr)

28. SeptemberFilm: In meinen Adern fließt kasachischer Tee (16 Uhr)

Vorführung mit Jurij Diez

Im bayerischen Freilassing sucht die russlanddeutsche Familie Dietz zum wiederholten Mal ihre Heimat, bis das Hochwasser von 2013 sie obdachlos hinterlässt. Jedes Familienmitglied lebt auf seinem eigenen Planeten, hat seinen eigenen Plan und bewegt sich in sehr unterschiedlichen Gesellschaften.

Dennoch sind sie eine vitale, lebensfreudige und unternehmungslustige Familie, die Mut gibt und inspiriert. Der österreichische Regisseur Hermann Peseckas begleitete über vier Jahre die Familie durch Höhen und Tiefen. Sein Film gibt tiefe Einblicke in individuelle Beheimatungswege von russlanddeutschen Aussiedlern.

Die Filmvorführung ist ein Angebot anlässlich der Integrationswoche des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Lippe

Beginn: 18 Uhr

26. August 2018

Vortrag: "Swjatoslaw Richter und seine deutsche Familie in Shitomir und Odessa" von Dr. Klaus Harer, Deutsches Kulturforum östliches Europa Potsdam (16 Uhr)

Anlässlich der Sonderausstellung Doppelte Diktaturerfahrung der Schwarzmeerdeutschen des Museums berichtet Dr. Klaus Harer über neue Erkenntnisse über das Schicksal der weitläufigen wolhyniendeutschen Verwandtschaft von Swjatoslaw Richter und dem tragischen Schicksal seiner Eltern in Odessa in der Stalinzeit, die bisher wenig beleuchtet wurde. Der 1915 bei Schitomir geborene Richter war einer der berühmtesten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 2015 wurde das Jubiläum seines 100. Geburtstags mit zahlreichen Veröffentlichungen und Veranstaltungen gefeiert.

Klaus Harer hat Slawistik und Musikwissenschaft studiert und lehrte anschließend an der Philipps-Universität Marburg. An dem Deutschen Kulturforum Östliches Europa widmet er sich der Musikkultur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Literatur- und Kulturgeschichte in Russland, St. Petersburg, Ostpreußen und der Schwarzmeerregion.

Diese Veranstaltung wird durch die Landesregierung von Nordrhein-Westfalens gefördert.

20. August 2018

Buchpräsentation: „Schicksal eines Theaters“ mit Autorin Rose Steinmark

In ihrem essayistischen Buch Das Schicksal eines Theaters berichtet die Journalistin und Dramaturgin Rose Steinmark aus Münster über die Entstehung, Wirkung und das Ende des Deutschen Theaters in der Sowjetunion. Als frühere Leiterin der Literaturabteilung dieses Theaters schöpft die Autorin aus einem tiefen persönlichen Erfahrungsschatz. Der Leser taucht in den bunten Kreislauf der Ereignisse des Kulturlebens der deutschen Minderheit in der Sowjetunion: Aufblühen und Untergang des deutschen Theaters in der Wolgadeutschen Republik, seine Wiederbelebung am Verbannungsort Kasachstan, der Exodus der Zuschauer und Schauspieler nach Deutschland.

Diese Veranstaltung wird durch die Landesregierung von Nordrhein-Westfalens gefördert.



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Tel. 05231 92 16 90

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