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9. Dezember

Benefizkonzert zum Advent (16 Uhr)

Wenn sich die Begeisterung für Musik und der Wunsch Menschen, zu helfen, treffen, dann entsteht daraus ein Benefizkonzert. Ein Konzert mit viel Herz und Engagement! Und wann sollte so ein Konzert stattfinden, wenn nicht im Advent. Schülerinnen und Schüler des August-Hermann-Francke-Gymnasiums Detmold organisieren und veranstalten in Kooperation mit dem Museum ein Adventskonzert, mit dem sie ihrer Partnerschule in Ruanda ein besonderes Geschenk machen wollen. Die Zuhörer erwartet ein buntes Programm mit verschiedenen Bands, Musikern und dem Chor des AHF-Gymnasiums. Anschließend wird ein warmer Imbiss angeboten.

Das August-Hermann-Francke-Gymnasium ist bereits seit einigen Jahren sehr eng mit dem Projekt Let’s build Africa in Ruanda verbunden. Der intensive Austausch mit den Projektleitern Jean und Christine Hajabakiga macht den Schülern immer wieder die Kluft zwischen der gravierenden Not in Ruanda und dem überfließenden Wohlstand im eigenen Land deutlich. In der Vergangenheit wurde durch diverse Aktionen, wie z.B. Sponsorenläufe, viel Geld gesammelt, um den Bau der Schule in Ruanda voranzutreiben. Auch in der Vorweihnachtszeit soll an das Projekt durch dieses Konzert besonders gedacht werden.

Eintritt frei, um Spende wird gebeten.

Für Interessierte bietet das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte eine öffentliche kostenlose Führung um 15 Uhr. Eintritt frei, um Spende wird gebeten.

23.-24. November

Internationale Tagung „Familienforschung Deutscher aus Russland“ (15 Uhr)

Verfolgungen und Deportationen im 20. Jahrhundert hinterließen bei Russlanddeutschen Lücken in ihren familiären Erinnerungen. Ihre Rekonstruktion bedeutet für die einzelnen Familien Aufarbeitung ihrer persönlichen Erfahrungen mit dem totalitären System. Zunehmend steigt das Interesse der nach Deutschland zugewanderten Russlanddeutschen an der Erforschung ihrer Familiengeschichten. Archive in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion sind für Privatpersonen schwer zugänglich.

Die Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte will Privatpersonen die Möglichkeit eröffnen und erste Einblicke in Recherchemöglichkeiten der Familienforschung eröffnen. Die Tagung soll Familienforscher und interessierte Laien zusammenbringen, um Erfahrungen und Forschungsergebnisse auszutauschen. 

Referenten

Dr. Dr. h.c. Alfred Eisfeld ist Experte für die Geschichte und Kultur der Deutschen im Russischen Reich, der Sowjetunion und der GUS und Kenner der russischen Archive. Seit 1990 ist er Geschäftsführender Leiter des Instituts für Deutschland- und Osteuropaforschung des Göttinger Arbeitskreises e.V.

Richard Thiessen ist Experte für mennonitische Geschichte und leitete unterschiedliche mennonitische Archive und Bibliotheken in Kanada. Seit 2014 ist er Geschäftsführender Direktor des Mennonite Heritage Museum in Abbotsford, Kanada.

Freitag, der 23.11.2018

14.30 Uhr Ankunft und Empfang

15:00 Uhr Öffentliche Führung durch das Museum

16.00 Uhr Eröffnung der Tagung (Edwin Warkentin, Kulturreferent für Russlanddeutsche)

16.30 Uhr „Quellen der Familienforschung bei Russlanddeutschen“, Vortrag und Diskussion (Dr. Dr. Alfred Eisfeld, Göttinger Arbeitskreis)

18.30 Uhr Kaffee und Kuchen 19.00 Uhr Aktenforschung am Beispiel der KGB-Akte von Jakob Pries, Vortrag mit Diskussion (Willi Friesen, Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte)

Samstag, der 24.11.2018

9.30 Uhr „Quellen der mennonitischen Familienforschung“ Vortrag und Diskussion (Richard Thiessen, Mennonite Heritage Museum, Abbotsford, Kanada)

13.00 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr Diskussion zur Arbeit mit Quellen (Richard Thiessen, Mennonite Heritage Museum, Abbotsford, Kanada)

15.00 Uhr Workshops „Regionale Familienforschung“

• Deutsche aus dem Altai-Gebiet, Nikolai Rempel

• Deutsche aus dem Orenburg-Gebiet, Heinrich Olfert, Abram Töws

• Deutsche aus dem Wolga-Gebiet, Dr. Katharina Neufeld

• Deutsche in der Trudarmee, Willi Friesen

• Arbeiten mit der Internetseite "Chortiza", NN

• Arbeiten mit "Grandma", Richard Thiessen

17.00 Schlusswort (Willi Friesen, Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte)

Änderungen vorbehalten.

Eintritt frei, um Spende wird gebeten.

Anmeldung bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

18. November

Ausstellungseröffnung " Vergessene Zivilisation (16 Uhr)

Artjom Uffelmann unternahm 2012 eine Expedition in das frühere Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen.Dabei entstand eine Serie fotografischer Aufnahmen der Hinterlassenschaften ihrer sakralen Baukunst.Der Fotograf arbeitet im Rahmen seines Projektes VERGESSENE ZIVILISATION mit Mitteln der Ambrotypie, einem fotografischen Verfahren des 19. Jahrhunderts, der Epoche, in der diese Kirchen ursprünglich gebaut wurden. Vor 100 Jahren wurde die Wolgarepublik gegründet. Kirchen, die bis dahin den Identitätsschwerpunkt deutscher Siedler bildeten fanden im sozialistischen System keinen Platz mehr. Heute markieren diese stummen Zeugen Stellen einstiger Heimatorte abertausender Wolgadeutscher.

Wann: 18.11.2018 um 16 Uhr

Wo: Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte Detmold (Georgstraße 24, Detmold)

1. November

Tagung: Vorträge und Konzert - Musik der Russlandmennoniten (16 Uhr)

1. NovemberTagung: Vorträge und Konzert - Musik der Russlandmennoniten (16 Uhr)

Peter Letkemann ist der bedeutendste Forscher zu Mennonitenthemen in Kanada. Als Musiker und Historiker hat er zahlreiche Publikationen zu verschiedenen musikalischen Themen verfasst. Peter Letkemann wird zur Geschichte der Ziffern von Jean-Jacques Rousseau bis zu der Gesangsbuchreihe Liederperlen vortragen. Viele Mennoniten in der Sowjetunion und auch noch in Deutschland singen nicht nach Noten, sondern nach Ziffern. Bei einigen Mennoniten sind die Ziffern als altmodisch in Verruf geraten. Dabei wird verkannt, dass die Ziffern bei ihrer Einführung gerade den damals progressiven mehrstimmigen Chorgesang in Schule und Kirche ermöglichten.

Anschließend gibt es ein Konzert mit Johann Penner und Freund*innen: Musik und kurze plautdietsche Gedichte/Geschichten/Theaterstücke

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Plautdietsch-Freunde e.V.

Beginn: 16 Uhr

21. Oktober

Filmpremiere: DER WEITE WEG ZURÜCK (16 Uhr)

Der Film portraitiert das einzige professionelle Theater russlanddeutscher Schauspieler in Deutschland, das bereits seit mehr als zwanzig Jahren in der Baden-Württembergische Provinz besteht. Er begleitet die Schauspieler Maria und Peter Warkentin auf ihren Gastspielen in Deutschland und an ihre früheren Wirkungsstätten im heutigen Kasachstan. 1980 wurde nach einer vierzigjährigen Pause erneut ein deutsches Theater auf dem Boden der Sowjetunion gegründet. Schnell etablierte es sich als zentrale Stätte für die kulturelle Emanzipation der deutschen Minderheit nach Jahrzehnten der Repressionen. Heute leben die Schauspieler allesamt in Deutschland und das Russland-Deutsche Theater bewahrt und führt diese Tradition weiter.

Beginn: 16 Uhr

Premiere findet in Gegenwart des Regisseurs Alexej Getmann und des Produzenten Ralph Weihermann sowie der beiden Protagonisten.



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Museum für
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Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


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Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
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