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30. Januar

Deutsche in der Ukraine: Geschichte und Kultur (19 Uhr)

Präsentation der Wanderausstellung
DEUTSCHE IN DER UKRAINE:
GESCHICHTE UND KULTUR

Einführung: Dr. Alfred Eisfeld

Das Territorium der Ukraine war seit alters her ein Raum, in dem unterschiedliche Völker und Kulturen aufeinander trafen.
Auf Initiative des Rates der Deutschen der Ukraine entstand eine Ausstellung, die die Geschichte und Kultur der Deutschen in der Ukraine im Kontext der über 1000-jährigen ukrainisch-deutschen Beziehungen darstellt. Die Ausstellung wird bis zum 29.02.2020 im Museum zu sehen sein.

Beginn: 19 Uhr, Eintritt: € 2,50

In Kooperation mit: Rat der Deutschen der Ukraine

27. Februar

"Durch das rote Tor" (19 Uhr)

Filmpräsentation:
"DURCH DAS ROTE TOR"

Im Alter von 7 Jahren entkam Peter Bargen im Jahr 1929 gemeinsam mit seiner Familie knapp der Gefangenschaft im russischen Gulag und damit dem fast sicheren Tod. Sie kamen 1930 in Kanada an. Die Verwandten blieben in der Sowjetunion zurück und werden in Stalins Gulag gefangen gehalten. Sie schreiben Briefe, in denen es heißt: „Erinnere dich an uns, so wie wir uns an dich erinnern!“
In einer Geschichte, die Kontinente überquert und Generationen miteinander verbindet, offenbart die Entdeckung seltener und längst vergessener Briefe das erstaunliche Schicksal der „Bargen-Regehr-Familien“ und auch vieler Freunde und Nachbarn, die einst in friedlichen mennonitischen Dörfern in der ehemaligen UdSSR gelebt hatten. Eine zugehörige Website (www.gulagletters.ca) enthält Bilder von Originalbriefen, Übersetzungen, Fotos der Autoren.
Regie: Prof. em. Ruth Derksen-Siemens ist eine Kanadierin erster Generation russlanddeutsch-mennonitischer Abstammung, die in Vancouver geboren wurde.

Beginn: 19 Uhr, Eintritt frei

13./14. März

100 Jahre Einsatz für Frieden

Jubiläumsfeier:
100 Jahre Einsatz für Frieden

Das Mennonite Central Committee (MCC) lädt zu einer Feier anlässlich des 100-jährigen Bestehens ein. Es erwarten Sie unter anderem unterschiedliche Workshops, ein Konzert, Lesungen, Führungen im Museum u.v.m.
1920, unmittelbar nach der Revolution, wurde die Ukraine (Südrussland) von Bürgerkrieg, Hungersnot und Krankheit heimgesucht. Die Friedenskirchen der Mennoniten in der Ukraine sandten in der Folge einen Hilferuf an die Mennoniten Westeuropas, der Vereinigten Staaten und Kanadas. Noch im selben Jahr wurde das MCC ins Leben gerufen. Von 1922 bis 1923 versorgte das MCC 75.000 Menschen mit den notwendigen Gütern, um deren Überleben zu sichern. Seit den Anfängen verfolgte das MCC das Ziel, sich der Nöte in der Welt „im Namen Christi“ anzunehmen. Das MCC möchte „Wunden heilen“ und Frieden sowie Gerechtigkeit fördern.

Beginn: 13.03., 18 Uhr / 14.03., 10 Uhr
Anmeldung wird erbeten (bis 31.01.2020):
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

17. Mai

Internationaler Museumstag (15 Uhr)

Internationaler Museumstag:
"Milch und Honig aus Rotfront"

Etwa 7000 Kilometer entfernt liegt das Dorf Rotfront in der kirgisischen Steppe, das seit über 300 Jahren von Nachfahren deutscher Mennoniten bewohnt wird, die bis heute eine Form des plattdeutschen Dialekts sprechen. Der Film beobachtet das archaische, von harten Wintern, Pferdezucht und Großfamilien geprägte Leben und passt seinen Erzählrhythmus der getragenen Lebensweise der porträtierten Menschen an. Das intime Porträt eines Dorflebens, geprägt vom Zusammenhalt der Generationen sowie von Menschen, deren Denken von der Weite des Horizonts bestimmt wird.
Regie: Seit 1990 ist Hans-Erich Viet als Regisseur, Autor und Co/Produzent und Professor für Spielfilmregie an der Internationalen Filmschule Köln tätig. Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie. Der Adolf-Grimme-Preisträger wurde mit „Milch und Honig aus Rotfront“ für den Bundesfilmpreis nominiert.
Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Regisseur.

Beginn: 15 Uhr, Eintritt frei

17. Mai

"Ich packe meinen Koffer" - Präsentation eines neuen Angebotes (15 Uhr)

Internationaler Museumstag:
"Ich packe meinen Koffer" - Präsentation eines neuen Angebotes

Viele Menschen auf der Welt verlassen ihre Heimat. Man schätzt, dass zurzeit mehr als 150 Millionen Menschen weltweit nicht in ihrer ursprünglichen Heimat leben.
Koffer packen – das kannten Russlanddeutsche sehr gut. Ob auf Einladung der Zarin Katharina im 18. Jahrhundert, durch Zwangsumsiedlung während Sowjetzeit oder bei der Rückkehr nach Deutschland – Russlanddeutsche haben verschiedene Formen von Migration erlebt.
Genau hier wollen wir anknüpfen und gemeinsam mit jungen Menschen Migration nachvollziehen.

Beginn: 15 Uhr, Eintritt frei

Ab 25. Mai

Dokumentartheater

Dokumentartheater:
GESALZENE WASSERMELONEN

Künstlergruppe „Das Letzte Kleinod“ in Kooperation mit dem Deutschen Theater Almaty

In Güterwagons erzählt die Theatergruppe um den Regisseur und Autor Jens-Erwin Siemssen über das dunkelste Kapitel russlanddeutscher Geschichte. Auf der Grundlage von Zeitzeugenberichten wurden Einzelschicksale von Menschen aufbereitet, die die Zeit der Zwangsumsiedlung nach Kasachstan, die Arbeitslager in den Kohlegruben und die Ausgrenzungen am neuen Ort erlebten.

Bis 1. Juni

Straßenthater Festival Detmold

Straßentheater Festival Detmold:
BILDSTÖRUNGEN 2020

Das Dokumentartheater zur Geschichte der Kasachstandeutschen ist ein Beitrag zu „BILDSTÖRUNG 2020 – Straßentheaterfestival Detmold“ und wird in Kooperation mit dem KulturTeam der Stadt Detmold durchgeführt.
Das Gastspiel wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Weitere Informationen unter: www.bildstoerung.net

20. Juni

Zürich an der Wolga? (16 Uhr)

Erweiterung der Dauerausstellung:
"Zürich an der Wolga?"

Wie kommt ein Dorf mit dem Namen „Zürich“ an die Wolga? Und wohnten dort Schweizer?
Die Erweiterung der Dauerausstellung spürt dem Alltag der ersten deutschen Kolonisten an der Wolga nach. Die Auswanderer tragen neben ihren Reisebündeln auch die heimische Kultur nach Russland. Aus Deutschen werden Russlanddeutsche. Die fremdartige Steppenlandschaft wird zum kulturellen Schmelztiegel. Es ist der Beginn einer multikulturellen Identität, die von den (Spät-) Aussiedlern über 200 Jahre danach wieder zurück nach Deutschland gebracht wird.

Beginn: 16 Uhr, Eintritt frei

20. Juni

Aus den fernen Wolgawiesen... (16 Uhr)

Anlässlich der Eröffnung:
"Aus den fernen Wolgawiesen..."

Das Russland-Deutsches Theater Niederstetten begleitet die Eröffnung und lässt Geschichte lebendig werden. Spielerisch erwecken sie wolgadeutsche Kultur zum Leben und nehmen uns mit zurück in vergangene Jahrhunderte.

Beginn: Zur Eröffnung 16 Uhr, Eintritt frei



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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


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Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
(nur am ersten Sonntag im Monat)

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