• Header Kalender

Kalender

05.-06. Dezember

Wissenschaftliche Tagung (18 Uhr)

DAS „SOWJETISCHE GEPÄCK“ DER RUSSLANDDEUTSCHEN ZWISCHEN ERFAHRUNG UND ERINNERUNG

Der Aufbau einer neuen Gesellschaft und die Transformation eines jeden Menschen war erklärtes Ziel der Sowjetunion. Alle gesellschaftlichen Akteure waren aufgefordert, sich an der Schaffung eines „neuen Menschen“ zu beteiligen. In der Folge entzog sich kaum ein Aspekt des täglichen Lebens der staatlichen Überwachung. Dissidenten waren von staatlichen Repressalien und schweren Strafen bis hin zur Deportation ins Straflager bedroht.
Dieses wird zum Anlass genommen, um das Thema ‚Der Mensch und das System‘ in seinen verschiedenen Facetten zu diskutieren. Im Rahmen der Tagung wird das Thema dementsprechend über alltagsgeschichtliche und erinnerungskulturelle Ansätze betrachtet und in vergleichender Perspektive mit den Erfahrungen der Bewohner anderer staatssozialistischer Systeme in Beziehung gesetzt.

Beginn: 18:00 Uhr, Eintritt frei

1. Dezember

Öffentliche Führung (15 Uhr)

Im Rahmen des Programms „Museum am Sonntag“ werden öffentliche Führungen angeboten, die bereits im Eintrittspreis enthalten sind. Die Besucher erhalten eine Führung durch die Dauerausstellung, in denen die wesentlichen Inhalte und Aussagen vorgestellt werden. Die Führung dauert etwa 60 Minuten, ist dialogisch gestaltet und kann ohne Voranmeldung wahrgenommen werden.
Am ersten Sonntag im Dezember um 15 Uhr ist die nächste öffentliche Führung.

Für Gruppen ab 8 Personen können auch an anderen Tagen Führungen gebucht werden. Diese dauern etwa 90 Minuten und können auch besondere Wünsche der Gruppen berücksichtigen.

13. November

"Wolgakinder" (19 Uhr)

Lesung mit Gusel Jachina
WOLGAKINDER

Der sonderbare Dorfschullehrer Jakob Bach ist gerade dabei mit seiner geliebten Klara eine Familie zu gründen als über das junge Familienidyll die Oktoberrevolution und der Bürgerkrieg einbricht. Äußerste Not zwingt Bach aus seiner Einsiedelei wieder nach Gnadental am andere Ufer der Wolga zu rudern. Doch hier trifft er auf eine verkehrte Welt: die moralische Instanz bildet nicht mehr der zuvor geachtete Pfarrer, sondern der aus Deutschland herbeigeeilte Kommunist Hoffmann, für den der verstummte Bach nun Märchen schreiben soll, die eine prophetische Wirkung entfalten.
Mit ihrem ersten Roman sorgte die junge Autorin für Furore in Russland. Noch nie schaffte eine Schriftstellerin in der jüngeren russischen Geschichte aus dem Stand einen derartigen Erfolg zu erzielen. Ljudmila Ulizkaja reiht Jachina ein neben Fasil Iskander, Anatoli Kim und Tschingis Aitmatow. Ihren erst zweiten Roman WOLGAKINDER widmet die studierte Germanistin den Wolgadeutschen.

Moderator: Mirco Schwanitz, Journalist

Beginn: 19:00 Uhr
Preis: € 5,00

Weitere Termine:
12. November, Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf
14. November, Lew Kopelew Forum Köln
15. November, Zwetajewa Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg i.Br.

3. November

Öffentliche Führung (15 Uhr)

Im Rahmen des Programms „Museum am Sonntag“ werden öffentliche Führungen angeboten, die bereits im Eintrittspreis enthalten sind. Die Besucher erhalten eine Führung durch die Dauerausstellung, in denen die wesentlichen Inhalte und Aussagen vorgestellt werden. Die Führung dauert etwa 60 Minuten, ist dialogisch gestaltet und kann ohne Voranmeldung wahrgenommen werden.
Am ersten Sonntag im November um 15 Uhr ist die nächste öffentliche Führung.

Für Gruppen ab 8 Personen können auch an anderen Tagen Führungen gebucht werden. Diese dauern etwa 90 Minuten und können auch besondere Wünsche der Gruppen berücksichtigen.

12. Oktober

"Die Kist' in der Wolga" (19 Uhr)

Theater
DIE KIST' IN DER WOLGA

Anlässlich des 100. Gründungstages der Wolgarepublik inszenierte das Russland-Deutsche Theater Niederstetten ein literarisch-szenisches Schauspiel über die Geschichte der Wolgadeutschen. Christian Gottlob Züge und Bernhard Ludwig von Plathen schilderten noch im 18. Jahrhundert die Auswanderung und die Ansiedlung der Kolonisten. Im Volksepos Der Kirgisenmichel werden die Nomadenüberfälle auf die jungen Ansiedlungen dramatisch geschildert und im Küster Deis der Mikrokosmos der Siedler im 19. Jahrhundert in bunten Bildern geschildert. Wir selbst von Gerhart Sawatzki thematisiert die Gründungszeit der Wolgarepublik und in Der letzte Grabhügel von Viktor Klein das Ende dieses Kulturerbes am Schicksalsstrom der Russlanddeutschen 1941.

Beginn: 19:00 Uhr
Preis: € 10,00

11. Oktober

"Die Wandelbaren" (19 Uhr)

Premiere mit Eleonora Hummel
DIE WANDELBAREN

Arnold Bungert stieg vom Traktor um sich an der Schauspielhochschule in Moskau einzuschreiben. Wie der junge Traktorist erfuhr auch Violetta Kraushaar aus der Zeitung „Neues Leben“, dass junge Talente für ein deutsches Theater gesucht werden. Schließlich entsteht mitten in der kasachischen Steppe das Deutsche Schauspieltheater Temirtau, das sich zur Insel der deutschen Kultur und Sprache mit allen Grenzen und auch Freiheiten der späten Sowjetunion herausbildet. Nach Jahrzehnten treffen sich die Protagonisten wieder, um festzustellen was aus ihren Träumen wurde.
Eleonora Hummel präsentiert in ihrem neuen Roman wortstark die Welt der deutschen Minderheit in der ausgehenden Sowjetunion. Einfühlsam und sprachlich filigran erzählt sie von Sorgen, Nöten und Freuden des einzigen deutschen Theaters der nachkriegszeitlichen Sowjetunion, von seinem rasanten Aufstieg zum Kristallisationspunkt russlanddeutscher Kultur bis zum jähen Ende fünfzehn Jahre nach seiner Gründung.

Beginn: 19:00 Uhr
Preis: € 5,00
Ort: Landestheater Detmold

Eine Kooperation mit dem Landestheater Detmold.

9. Oktober

Jahresempfang des Museums (19 Uhr)

Hiermit laden wir Sie herzlich zum diesjährigen Empfang des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte ein.
Es erwartet Sie u.a. eine Festrede unserer Förderin Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien. Sie werden Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Museums erhalten und bei einem anschließenden Stehempfang Zeit für Gespräche haben.

Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt frei
Anmeldung erforderlich (per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

6. Oktober

Öffentliche Führung (15 Uhr)

Im Rahmen des Programms „Museum am Sonntag“ werden öffentliche Führungen angeboten, die bereits im Eintrittspreis enthalten sind. Die Besucher erhalten eine Führung durch die Dauerausstellung, in denen die wesentlichen Inhalte und Aussagen vorgestellt werden. Die Führung dauert etwa 60 Minuten, ist dialogisch gestaltet und kann ohne Voranmeldung wahrgenommen werden.
Am ersten Sonntag im Oktober um 15 Uhr ist die nächste öffentliche Führung.

Für Gruppen ab 8 Personen können auch an anderen Tagen Führungen gebucht werden. Diese dauern etwa 90 Minuten und können auch besondere Wünsche der Gruppen berücksichtigen.

12. September

Ringvorlesung (19 Uhr)

ERINNERUNGSNARRATIVE DER DEUTSCHEN MINDERHEIT IM POSTSOWJETISCHEN RAUM

Dr. Ruth Wittlinger und Dr. Concha Maria Höfler präsentieren Ergebnisse ihres Forschungsprojekts, in dem die deutsche Diaspora in einigen Nachfolgestaaten der Sowjetunion untersucht wurde. Ziel war es, Einblicke in „Deutschsein außerhalb Deutschlands“ zu gewinnen und darüber hinaus das Verständnis von Ethnizität, ethnischen Identitätsnarrativen, multiplen (ethnischen) Zugehörigkeiten, Diasporen sowie der Rolle des kollektiven Gedächtnisses für die Herstellung ethnischer Identifikationen zu vertiefen. Das Projekt ist an der School of Government and International Affairs der Durham University angesiedelt und wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanziert.

Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt frei



NEWSLETTER

Demnächst können Sie sich hier für unseren Newsletter anmelden und so regelmäßig über unser Angebot informiert werden.


Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


ÖFFNUNGSZEITEN

Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
(nur am ersten Sonntag im Monat)

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90 

Georgstraße 24
32756 Detmold

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und Dienste. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr Erfahren
Ok