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14. März

Forschungspräsentation und Podiumsgespräch (19 Uhr)

Forschungspräsentation
DER GROßE TERROR IN DER UKRAINE: DIE DEUTSCHE OPERATION 1937-1938

Der Historiker Dr. Dr. Alfred Eisfeldrecherchierte bereits seit 2010 in den Beständen mehrerer Archive zum Thema ethnisch motivierter Verfolgungen in den Jahren des sogenannten ‚Großen Terrors 1937-1938´ und legte im Ergebnis einen Band mit 258 Dokumenten vor. Diese Forschungserkenntnisse werden nun hier präsentiert. Am anschließenden Podiumsgespräch nimmt u. a. auch Dr. Christoph Bergnerteil, Ministerpräsident a. D. und früherer Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung war in seiner letzten Wahlperiode Ukraineberichterstatter seiner Bundestagsfraktion.
Diese Veranstaltung findet im Zusammenhang mit der Sonderausstellung „VOLKSGENOSSE ODER FEIND DES VOLKES - Die doppelte Diktaturerfahrung der Schwarzmeerdeutschen“ statt.

Preis: 5 Euro
Beginn: 19 Uhr

2. März

Ambrotypie - fotografieren wie im 19. Jahrhundert

Workshop mit Artjom Uffelmann

Ambrotypie ist ein fotografisches Verfahren aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, bei dem Glasplatten chemisch behandelt und belichtet werden. In dem Workshop können Interessierte das Verfahren kennenlernen und sich selbst darin ausprobieren. Der Fotograf Artjom Uffelmann stellt das Verfahren vor und führt durch die Sonderausstellung „VERGESSENE ZIVILISATIONEN - Kirchen der Wolgadeutschen“.

Aktuell findet von Artjom Uffelmann die Sonderausstellung VERGESSENE ZIVILISATION – der Wolgadeutschen im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte statt.

Teilnahmegebühr inlusive Verpflegung: 85 €
Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldeschluss: 25. Februar 2019

www.photographische-anstalt.de

28. Februar

Die Kist' von der Wolga (19 Uhr)

Russland-Deutsches Theater Niederstetten

Anlässlich des 100. Gründungstages der Wolgarepublik inszenierte das Russland-Deutsche Theater Niederstetten ein literarisch-szenisches Schauspiel über die Geschichte der Wolgadeutschen. Christian Gottlob Züge und Bernhard Ludwig von Plathen schilderten noch im 18. Jahrhundert die Auswanderung und die Ansiedlung der Kolonisten. Im Volksepos „Der Kirgisenmichel“ werden die Nomadenüberfälle auf die jungen Ansiedlungen dramatisch geschildert und im „Küster Deis“ der Mikrokosmos der Siedler im 19. Jahrhundert in bunten Bildern geschildert. „Wir selbst“ von Gerhart Sawatzki thematisiert die Gründungszeit der Wolgarepublik und in „Der letzte Grabhügel“ von Viktor Klein das Ende dieses Kulturerbes am Schicksalsstrom der Russlanddeutschen 1941.

Beginn: 19 Uhr
Preis: € 10,00

20. Januar

Geschichte und Kultur der Deutschen im Kaukasus (15 Uhr)

Ausstellungseröffnung mit Jakob Fischer

Vor 200 Jahren siedelten sich pietistische Schwaben im damals russischen Transkaukasien, den heutigen Staaten Georgien und Aserbaidschan an. Innerhalb kürzester Zeit etablierten sie sich als erfolgreiche Weinbauern. Kaukasischer Wein schwäbischer Produktion wurde zum Kassenschlager zwischen Ostsee und dem Pazifik. 1941 wurde für sie, wie für alle anderen Deutschen in der Sowjetunion, zum Schicksalsjahr. Ihre Deportation bedeutete das Ende dieser Erfolgsgeschichte. Die Ausstellung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. erzählt die Geschichte dieses Siedlungswerkes.

15 Uhr: kostenfreie Führung durch die Dauerausstellung
16 Uhr: Einführung in die Ausstellung Geschichte und Kultur der Deutschen im Kaukasus, Jakob Fischer



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Museum für
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Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
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Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
(nur am ersten Sonntag im Monat)

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