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26. August 2018

Vortrag: "Swjatoslaw Richter und seine deutsche Familie in Shitomir und Odessa" von Dr. Klaus Harer, Deutsches Kulturforum östliches Europa Potsdam (16 Uhr)

Anlässlich der Sonderausstellung Doppelte Diktaturerfahrung der Schwarzmeerdeutschen des Museums berichtet Dr. Klaus Harer über neue Erkenntnisse über das Schicksal der weitläufigen wolhyniendeutschen Verwandtschaft von Swjatoslaw Richter und dem tragischen Schicksal seiner Eltern in Odessa in der Stalinzeit, die bisher wenig beleuchtet wurde. Der 1915 bei Schitomir geborene Richter war einer der berühmtesten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 2015 wurde das Jubiläum seines 100. Geburtstags mit zahlreichen Veröffentlichungen und Veranstaltungen gefeiert.

Klaus Harer hat Slawistik und Musikwissenschaft studiert und lehrte anschließend an der Philipps-Universität Marburg. An dem Deutschen Kulturforum Östliches Europa widmet er sich der Musikkultur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Literatur- und Kulturgeschichte in Russland, St. Petersburg, Ostpreußen und der Schwarzmeerregion.

Diese Veranstaltung wird durch die Landesregierung von Nordrhein-Westfalens gefördert.

20. August 2018

Buchpräsentation: „Schicksal eines Theaters“ mit Autorin Rose Steinmark

In ihrem essayistischen Buch Das Schicksal eines Theaters berichtet die Journalistin und Dramaturgin Rose Steinmark aus Münster über die Entstehung, Wirkung und das Ende des Deutschen Theaters in der Sowjetunion. Als frühere Leiterin der Literaturabteilung dieses Theaters schöpft die Autorin aus einem tiefen persönlichen Erfahrungsschatz. Der Leser taucht in den bunten Kreislauf der Ereignisse des Kulturlebens der deutschen Minderheit in der Sowjetunion: Aufblühen und Untergang des deutschen Theaters in der Wolgadeutschen Republik, seine Wiederbelebung am Verbannungsort Kasachstan, der Exodus der Zuschauer und Schauspieler nach Deutschland.

Diese Veranstaltung wird durch die Landesregierung von Nordrhein-Westfalens gefördert.

18. Juli 2018

Ausstellungseröffnung und Gespräch über Erfahrungswelten junger Russlanddeutscher im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte Detmold (17 Uhr)

„MEIN NAME IST EUGEN“

Mit Eugen Litwinow (Autor) und Felix Riefer (Bundeszentrale für politische Bildung)

Vom 18. Juli bis zum 10. September 2018 präsentiert das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte Detmold in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche die Ausstellung zum Buch „MEIN NAME IST EUGEN“. In dem Buchprojekt portraitiert der Berliner Autor und Fotograf Eugen Litwinow die von der Soziologie als „mitgebracht“ bezeichneten Generation junger russlanddeutscher Spätaussiedler. Dreizehn gleichnamige Jugendliche und junge Erwachsene aus Nordrhein-Westfalen reflektieren ausgehend von der gemeinsamen Erfahrung des Namenswechsels von EVGENIJ zu EUGEN über ihre Selbstverortung und Identität.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung veranstaltet des Kulturreferat im Rahmen der JUGEND-SOMMER-WERKSTATT/DETMOLD ein Vernissagegespräch mit dem Künstler und dem Kölner Politologen und Blogger Felix Riefer von der Bundeszentrale für politische Bildung über Erfahrungs- und Lebenswelten junger Russlanddeutscher, ihrem Verhältnis zu Deutschland und zu ihren Herkunftsländern sowie ihrer Selbst- beziehungsweise der Fremdwahrnehmung.

Die Ausstellung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Eröffnungsveranstaltung wird durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalens unterstützt.

8. Juli 2018

Autorenlesung: "Roter Herbst in Chortitza" mit Autor Tim Tichatzki (16 Uhr)

Anlässlich der Sonderausstellung Doppelte Diktaturerfahrung der Schwarzmeerdeutschen des Museums liest der Autor Tim Tichatzki aus seinem 2018 erschienen Roman Roter Herbst in Chortitza.

In Russland stürzt der Zar, in Deutschland tritt der Kaiser zurück und die bis dahin beschauliche Welt von Osterwick gerät aus den Fugen. Willi und Maxim stoßen in der Nähe ihres Heimatdorfes auf ein Maschinengewehr. Für die deutsch-mennonitische Ansiedlung Chortitza, zu der Osterwick gehört, die tief im ukrainischen Teil des zerfallenen Zarenreiches liegt, läutet ein Schuss aus Notwehr das dunkle zwanzigste Jahrhundert ein.

Der Kölner Schriftsteller wirft in seinem Erstlingswerk die großen Fragen nach Recht und Gerechtigkeit, Humanität und menschliche Abgründe, Glaube und Macht auf und bettet sie für den Leser in eine exotisch wirkende Szenerie einer russlanddeutschen Kulturexklave in einer Region und Epoche, die der renommierte Osteuropahistoriker Timothy Snyder als bloodlands definierte.

Ab 15 Uhr wird eine kostenlose Führung durch die Sonderausstellung angeboten. Zur Lesung werden Kaffee und Kuchen gereicht.

Diese Veranstaltung wird durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalens finanziert. Am 18. Juli findet mit der Eröffnung der Ausstellung „Mein Name ist Eugen“ die nächste Veranstaltung am Museum in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche statt.



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Museum für
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Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
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