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10. Juni 2018

Eröffnung der Sonderausstellung „Volksgenosse oder Feind des Volkes? Die doppelte Diktaturerfahrung der Schwarzmeerdeutschen“

Die russlanddeutsche Bevölkerung außerhalb der Grenzen des Deutschen Reiches erfährt die Zeit des Zweiten Weltkrieges auf besondere Weise. In der Sowjetunion werden sie durch Deportationen, Enteignung und politische Entmündigung diskriminiert. Nach der Besetzung der Ukraine 1941 durch die Nationalsozialisten ändert sich ihre Lage jedoch blitzartig.

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte und das Regionalhistorische Museum Odessa erweitern gemeinsam die vielbeachtete Geschichte zur Flucht und Vertreibung, um die so unterschiedliche Erfahrung zweier Diktaturen. Schon bald wird deutlich, dass sich Opfer- und Tätergeschichte nicht voneinander trennen lassen. Fotos, Dokumente und Objekte aus Deutschland und der Ukraine geben einen spannenden Einblick in die Rolle der Russlanddeutschen in beiden Regimen.

In Kooperation mit dem Regionalgeschichtlichen Museum Odessa, Ukraine.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche statt.

13. Mai 2018

Kreativangebot: „Spiele typisch (Russland-) Deutsch“ am Museumstag (15 Uhr)

13. Mai 2018Kreativangebot: „Spiele typisch (Russland-) Deutsch“ am Museumstag (15 Uhr)

Womit und was haben die Russlanddeutschen früher gespielt? Einige Spielsachen lassen sich einfach nachbasteln und regen zum Mitspielen mit. Kinder haben oft mehr Freude an selbstgebastelten Spielzeugen als an gekauften. An verschiedenen Stationen werden traditionelle Spiele oder auch Spiele der Nachbarn der Russlanddeutschen unter Anleitung angeboten.

Anlässlich des Internationalen Museumstages lädt das Museum am Muttertag Eltern und Kinder zum kostenfreien Besuch im Museum ein. Parallel zum Kinderangebot können Eltern an Führungen durch das Museum teilnehmen. Ein Angebot für Kinder im Grundschulalter.

Beginn: 16 Uhr

Öffentliche Führung: 15 Uhr

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche statt.

8. April 2018

Workshop: „Kochen und Schmausen auf Russlanddeutsch“ (15 Uhr)

8. April 2018Workshop: „Kochen und Schmausen auf Russlanddeutsch“ (15 Uhr)

„Sguschtschönka“ – wörtlich „die Komprimierte“ - heißt die gezuckerte Kondensmilch. So könnte man auch die Küche der Russlanddeutschen metaphorisch bezeichnen.

Zu besonderen Eigenheiten der Russlanddeutschen gehört ihre kunterbunte Küche, die sowohl die verschiedenen Herkunftsgebiete aus Deutschland als auch die Epochen und Kulturen abbilden, die sie prägten. So kann ein gedeckter Tisch einer russlanddeutschen Familie wie ein offenes Buch ihrer Kulturgeschichte gelesen werden. Da werden zum ukrainischen Borschtsch westpreußische Zwiebackbrötchen gereicht. Als Hauptgang gibt es wolgadeutschen Strudel mit Kartoffel und Brei, sibirische Pelmeni, usbekischen Plow oder kaukasischen Schaschlik. Getrunken wird russischer Kwas und Kissel. Kaukasischer Kefir verspricht ein langes Leben und die kasachische Stutenmilch Kumys Heilung gegen sämtliche Gebrechen. Auch der Nachtisch steht dem im Nichts nach: neben hessischen Kreppeln und pfälzischen Riwwelkuchen findet man ganz sicher orientalischen Khalwa oder polnische Vogelmilch.

Im Workshop werden Hintergründe einiger Gerichte erläutert. Unter Anleitung unserer Referenten können Interessierte an der Zubereitung teilnehmen und das Ergebnis selbstverständlich anschließend verkosten.

Um eine Anmeldung bis zum 2. April wird gebeten.

Beginn: 16 Uhr

Öffentliche Führung: 15 Uhr

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche statt.

11. März 2018

Musikalisches Angebot: via HARMONY „Lasst uns zusammen singen!“

11. März 2018Musikalisches Angebot: via HARMONY „Lasst uns zusammen singen!“

Viele überraschende Besonderheiten bietet das Liedgut der Russlanddeutschen. Aus der historischen Heimat mitgebrachte, selbstkomponierte oder von Nachbarn adaptierte Lieder bilden eine bunte Mischung eigener Prägung. In der Vorkriegszeit wurde für die Vermittlung ein eigenes Ziffernsystem als einfachere Alternative zum Notensystem entwickelt und spezialisierte Verlage druckten weltliche und geistliche Gesangbücher in hohen Auflagen. Das raue politische Klima der Repressionszeit nötigte die Russlanddeutschen zur Umstellung auf mündliche oder handschriftliche Weitergabe.

Musik und Gesang hatte bei den Deutschen in Russland einen hohen Stellenwert. Bei den meisten Zusammenkünften wurden Instrumente gespielt und gesungen. Die Lieder gaben ihnen sowohl ein Gemeinschaftsgefühl aber auch Heimat, Trost und Halt in den schweren Zeiten.

Die Vokalgruppe via Harmony aus Detmold pflegt aktiv dieses Kulturerbe und lädt zusammen mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte zu einem gemeinsamen Singnachmittag ein.

Beginn: 16 Uhr

Öffentliche Führung: 15 Uhr

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche statt.



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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


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Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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