Zürich an der Wolga - Multi-Kultur_digital am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Mit unserem neuen Projekt möchten wir digitaler und interaktiver werden. Wir gehen neue Wege, nutzen neue Kommunikationsformen und öffnen andere Perspektiven auf unser Thema als bisher. Dafür werden wir das Museum schrittweise verändern, vor allem die Dauerausstellung.

Die ersten Ergebnisse des auf drei Jahre angelegten Projekts werden schon dieses Jahr vorgestellt: die Ausstellung „Zürich an der Wolga?“ wird eröffnet. Die neuen Exponate, Ausstellungsmodule, Themen und natürlich digitalen Medien werden vollständig in die Dauerausstellung integriert. Die neue Ausstellung fragt nach den Ursprüngen russlanddeutscher Multikulturalität. Wie kommt im Jahr 1767 ein Dorf namens Zürich an die Wolga? Und wohnten dort wirklich Schweizer? Die Erweiterung der Dauerausstellung spürt dem Alltag dieser ersten deutschen Kolonisten an der Wolga nach. Die Auswanderer tragen neben ihren Reisebündeln auch die heimische Kultur nach Russland. Aus Deutschen werden Russlanddeutsche. Die fremdartige Steppenlandschaft wird zum kulturellen Schmelztiegel. Es ist der Beginn einer multikulturellen Identität, die von den (Spät)Aussiedlern über 200 Jahre danach wieder zurück nach Deutschland gebracht wird. Das zentrale Modul der neuen Ausstellung ist ein dreidimensionales Modell von Zürich an der Wolga, dass mittels neuester Forschungsergebnisse und bisher unveröffentlichtem Material das Leben mehrerer Generationen von Dorfbewohnern anschaulich präsentiert. Mittels moderner projection mapping Technologie wächst und entwickelt sich das Dorf vor den Augen der Besucher. Wir begleiten die Kolonisten durch schwierige Anfangsjahre, die von Hungersnöten, Bränden und Krankheitsepidemien erschüttert werden. Doch Jahre später entwickelt das Dorf eine stabile Landwirtschaft. Doch wir schauen den Dorfbewohnern nicht nur bei der Arbeit zu, sondern besuchen auch ihre Feiern und Feste. Mit ein bisschen Übung, lässt sich sogar die hessisch geprägte wolgadeutsche Mundart verstehen und ehemalige Dorfbewohner berichten aus erster Hand über ihre Erlebnisse.

 

Neben der Ausstellung enthält das Projekt Multi-Kultur_digital noch eine ganze Reihe von Maßnahmen, die in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden. Diese werden unser museumspädagogisches Programm und auch den Zugang zur Bibliothek und zur Objektsammlung verbessern.



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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


ÖFFNUNGSZEITEN

Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
(nur am ersten Sonntag im Monat)

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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