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Grundzüge russlanddeutscher Migrationsgeschichte in kulturhistorischer Perspektive

von Kornelius Ens, MA. MA.
Herausforderungen zwischen Identitätswahrung und Bikulturalität - Die Kulturgeschichte der Russlanddeutschen ist stark von der Migration geprägt. Unterschiedliche Einflüsse haben zu einer bemerkenswert vielfältigen kulturellen Ausprägung dieser "Community" geführt.

I. Sprache

Mit der Geschichte des Bildungssektors in russlanddeutschen Gebieten ist die sprachliche Entwicklung der Menschen verbunden, die sich dort ansiedelten. Nina Berend unterscheidet zwischen zwei Phasen der Entstehung der russlanddeutschen Sprachgemeinschaft. Demnach begann die erste Phase mit der Emigration der Deutschen nach Russland. Die Sprache entwickelte sich aufgrund des geschlossenen Siedlungsprinzips weitestgehend homogen, wenngleich mit dialektalen Varianten des Hoch- und Niederdeutschen. Innerhalb der unterschiedlichen Zielgebiete der Deutschen in Russland gab es regelrechte deutsche Sprachinseln und die Einführung des Faches Russisch an den deutschen allgemeinbildenden Schulen und Amtsbezirken am Ende des 19. Jahrhunderts hatte laut Behrend keinen erheblichen sprachlichen Einfluss auf die Russlanddeutschen.[1]
 
Die zweite Phase ab Ende der 1930er-Jahre ist von Instabilität und Diskontinuität geprägt. Deutsche Bildungseinrichtungen wurden geschlossen, es gab Deportationen und nach dem Zweiten Weltkrieg auch teilweise freiwillige Migration innerhalb der Sowjetunion. In der Folge wandelte sich auch die deutsche Sprache in Russland. Mit der Binnenmigration gingen neue Sprachkontakte einher und sprachliche Anpassung wurde über Schule und Beruf massiv eingefordert. Dies führte zu erheblichen Sprachvariationen innerhalb der russlanddeutschen Sprachfamilie.[2] In familiärem Umfeld oder auch vereinzelt aufgrund nachbarschaftlicher Bezüge innerhalb einer Siedlung wurde der dialektale Sprachgebrauch zum Teil aufrechterhalten. Ein Beispiel ist die heute rechtlich geschützte niederdeutsche Sprache "Plautdietsch". Diese Mundart wurde ursprünglich von westpreußischen Mennoniten gesprochen und sowohl in der Sowjetunion als auch in Nord- und Südamerika von Mennoniten mit russlanddeutschen Ursprüngen bewahrt.[3]
 
Die meisten Deutschen in Russland lebten jedoch in mehrheitsgesellschaftlichen Verhältnissen und partizipierten somit auch am Bildungs- und Kulturangebot der Sowjetunion. Häufig war der Verlust des Dialekts und insgesamt der deutschen Sprachkompetenz die Folge, was für einige Russlanddeutsche eine immense Herausforderung im späteren Integrationsprozess in der Bundesrepublik Deutschland darstellte und teilweise bis heute darstellt.[4] Eine Ausnahme dieser Entwicklung weg vom deutschen Sprachgebrauch war die Einführung des muttersprachlichen Deutschunterrichts in einigen russischen allgemeinbildenden Schulen. Voraussetzung für einen solchen Unterricht war die ausreichende Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit deutschsprachigem Hintergrund. Der Unterricht wurde in den Gebieten Kasachstans und Kirgisistans angeboten, aber auch in Teilen der Russischen Föderation.[5]
 

II. Bildungswesen

Knabengymnasium in Katharinenstadt (© Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte/ Inv.Nr.: 2011/44)
Deutsche Kolonien in Russland hatten im Regelfall ein eigenständiges deutschsprachiges Bildungswesen. Großes Mitspracherecht sowohl bei der Konzeption der Lehrpläne als auch bei der Durchführung des Unterrichts hatten die Kirchen. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in den deutschen Kolonien die Schulpflicht für Schülerinnen und Schüler eingeführt, die in der Regel ab dem 7. Lebensjahr die Schule besuchten.[6] Neben Deutsch hatte das Fach Religion einen herausragenden Stellenwert. Das lutherische Kirchengesetz von 1832 erklärte den Religionsunterricht gar zum Hauptzweck des Schulbesuchs. Auch die katholischen Gemeinden legten großen Wert auf religiöse Bildung und Erziehung, was sich beispielsweise in der Gründung des Knabenseminars im Jahre 1857 als Teil des Priesterseminars in Saratow äußerte.[7] 1881 gab es bereits etwa 550 deutsche Schulen in Russland.[8]
 
Ab 1871 wurde Russisch als Amtssprache in den deutschen Siedlungen eingeführt. Dieser Umstand, der unter anderem von den Bildungsreformen Alexander II. ausgelöst wurde, führte dazu, dass Russisch in die Lehrpläne des deutschen Bildungswesens aufgenommen wurde.[9] 1911 lernten insgesamt etwa 150.000 Schülerinnen und Schüler an deutschen Schulen, wobei die Mehrheit Bildungseinrichtungen in ländlichen Regionen besuchte.[10] Einen ersten erheblichen Einschnitt im deutschen Bildungswesen gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Zeitraum 1914 bis 1916 wurde Deutsch als Unterrichtssprache verboten. Schulen in kirchlicher Trägerschaft wurden staatlichen Kontrollen unterstellt und aus ihren jeweiligen kirchlichen Bindungen gelöst.[11]

Nicht nur Kinder- und Jugendpädagogik, sondern auch Erwachsenenbildung wurde ab den 1920er-Jahren in den Blick genommen.[12] So wurde 1922 das erste deutschsprachige pädagogische Technikum in Seelmann gegründet, das in den Folgejahren unter dem Namen Marxstädter Deutsches Pädagogisches Technikum nach Marxstadt überführt wurde.[13] Sowohl die lutherischen als auch die mennonitischen Kirchen bekamen kurzzeitig die Möglichkeit, eigene theologische Seminare zu gründen. Die Mennoniten gründeten eine Bibelschule in Tschongraf, welche 1924 auf staatliche Intervention hin wieder geschlossen wurde. Die lutherische Kirche gründete 1925 ein Predigerseminar in Leningrad, welches ebenfalls Anfang der 1930er-Jahre wieder eingestellt werden musste.[14]
 
Es folgten weitere institutionelle Bildungsinitiativen. Neben der Eröffnung des Deutschen Pädagogischen Instituts in Pokrowsk 1930 wurde 1932 das Deutsche Akademische Staatstheater in eben dieser Stadt im Wolgagebiet – die ab 1931 in "Engels" umbenannt wurde – und 1933 das Odessaer Deutsche Theater ins Leben gerufen.[15] Neben der Pädagogik rückte also auch die darstellende Kunst und Kultur ins Blickfeld. Allerdings gab es ebenfalls die gegenläufige Tendenz der Einschränkung deutschen Kulturlebens infolge von Begrenzungen und Repressionen seitens der sowjetischen Regierung. So wurde 1930 zum Kampf "gegen den deutschen bürgerlichen Nationalismus" aufgerufen, was unter anderem zu Verhaftungen deutscher Dozenten führte.[16]

Die Jahre 1938 bis 1941 markieren eine kulturpolitische Zäsur für das deutsche Bildungswesen. Unter dem Titel "Über die Reorganisation der nationalen Schulen" wurden deutsche Schulen, Hochschulen und bildungskulturelle Einrichtungen aufgelöst, was erhebliche Konsequenzen für die kulturelle Weiterentwicklung der Russlanddeutschen haben sollte. Das deutsche Bildungswesen wurde sowohl sprachlich als auch ideologisch in das sowjetische überführt.[17] Erst Ende der 1960er-Jahre gab es wieder erste kulturelle Initiativen von Russlanddeutschen in der Sowjetunion. Allerdings wurden Projekte wie die Künstlervereinigung Hand in Hand auf staatlichen Druck hin aufgelöst oder das Musikensemble Freundschaft kurze Zeit nach ihrer Gründung aufgrund mangelnden Zuspruchs wieder eingestellt. Auch das 1980 in Temirtau (im heutigen Kasachstan) gegründete und später nach Alma-Ata überführte Deutsche Theater stellte nach wenigen Jahren das deutschsprachige Programm ein.[18]
 
Nach der Immigration der meisten Russlanddeutschen in die Bundesrepublik Deutschland wurde 1996 das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte gegründet. Die Initiative ging von Otto Hertel aus. Er war Russlanddeutscher und engagierte sich in der Sowjetunion für Menschenrechtsfragen. Das Museum arrangiert Bildungsangebote, die sich mit historischen, kulturellen und soziologischen Gegebenheiten der Russlanddeutschen auseinandersetzen.[19]
 

III. Presseorgane

Das Buch- und Pressewesen der Deutschen in Russland hatte einen hohen Stellenwert. Es gab eine ganze Reihe an von Russlanddeutschen geführten Verlagen und Druckereien, die für die Verbreitung von Literatur, aber vor allem von deutschen Zeitungen und Zeitschriften sorgten.[20] 1840 erschien die erste Ausgabe des Unterhaltungsblattes für deutsche Ansiedlungen in Russland in Odessa, das bis 1863 herauskam. Im selben Jahr wurde die erste Tageszeitung in Deutsch für die ländliche Bevölkerung aufgelegt, die Odessaer Zeitung.[21]
Sowohl kirchliche als auch bildungsbürgerliche Kreise riefen bereits um die Jahrhundertwende eigene publizistische Initiativen ins Leben, beispielsweise 1897 die Zeitschrift Klemens, die von der katholischen Diözese Tyraspol herausgegeben wurde, oder 1906 die Deutsche Volkszeitung, die vor allem die liberalen Intellektuellen ansprach und unter wechselndem Namen erschien. 1926 bis 1939 war die Deutsche Zentralzeitung als wichtiges russlanddeutsches Periodikum auf dem Markt.[22] Doch schon in den 1930er-Jahren wurden die publizistischen Tätigkeiten der Russlanddeutschen stark eingeschränkt und ab 1941 waren sie verboten.[23]
 
Mitte der 1950er-Jahre wurde die deutschsprachige Pressearbeit in Russland wieder aufgenommen. Neben der Zeitung Arbeit erschien ab 1957 Neues Leben, die sich unter anderem zum Ziel setzte, russlanddeutsche Autoren und Autorinnen zu vernetzen. Als aktuelles Beispiel ist die in Kasachstan herausgegebene Wochenzeitung Deutsche Allgemeine Zeitung zu nennen, die in ihrer heutigen Form seit 1988 aufgelegt wird.[24] Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe russlanddeutscher Autoren, die sich schriftstellerisch betätigten.[25] Neben Dominik Hollmann (1899-1990)[26] , können stellvertretend noch Johann Warkentin (1920-1912)[27] und Wendelin Mangold (geb. 1940)[28] genannt werden.
 

IV. Religiosität

Freigottesdienst in Duschanbe (© Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte/ Inv.Nr.: 2017/205) 
Die Bedeutung der Religion wurde im Abschnitt über das Bildungswesen schon angedeutet. Religion hat die Geschichte der Russlanddeutschen entscheidend geprägt, gar mitbegründet, stellte doch das Manifest Katharinas II. aus dem Jahre 1763 unter anderem die Befreiung von der Militärpflicht in Aussicht, was maßgeblicher Migrationsgrund für Mitglieder der historischen Friedenskirche der Mennoniten war. Auch war die Religionsfreiheit Bestandteil des Manifests, was wiederum den süddeutschen Pietisten die Möglichkeit bot, ihre Religion frei auszuüben.[29]
 
Als erste Konfession nach 1763 konstituierte sich allerdings die Katholische Kirche. 1773 wurde die Erzdiözese Mogilew gegründet, die sich anfangs für alle Christinnen und Christen mit katholischem Bekenntnis im Russischen Reich verantwortlich sah. Mit dem "Gesetz über die Bildung der Evangelisch-Lutherischen Kirche" institutionalisierte sich im Jahr 1832 der evangelische Glaube in Russland.[30] Gerade die Protestanten nahmen im Laufe des 19. Jahrhunderts durchaus Einfluss auf die russische Mehrheitsgesellschaft, was sich beispielsweise in den literarischen Werken Dostojewskis niederschlägt.[31]
 
Unterschiedliche Erneuerungsbewegungen innerhalb der protestantischen Kirchenlandschaft sollten die russlanddeutsche Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend prägen. Es entstanden diverse kirchliche Gemeinschaften mit zum Teil regelrecht apokalyptischen Vorstellungen und einer daraus abgeleiteten Ablehnung säkularer gesellschaftlicher Formen. So wurde beispielsweise Tanz, Geselligkeit, Spiel und Theater als unsittlich abgelehnt. Diese Grundhaltung prägte die russlanddeutsche protestantische Frömmigkeit bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Sie wurde durch die massive Diktaturerfahrung verfestigt und hatte erheblichen Einfluss auf die theologische Entwicklung und das Selbstverständnis der russlanddeutschen Kirchengemeinden.[32]
 
Infolge der kommunistischen Diktatur, welche ab 1929 stark repressiv vorging, kam es in den 1940er-Jahren zu konfessionsübergreifenden Gemeindestrukturen. Davor, in den Jahren 1937/38, wurden etwa 55.000 Russlanddeutsche aus politischen und religiösen Gründen getötet. Noch deutlich mehr Russlanddeutsche kamen infolge der Zwangsarbeit, die ab 1942 eingeführt wurde, ums Leben.[33] Die russlanddeutsche Kirche ging in den Untergrund und versammelte unter anderem Lutheraner, Mennoniten, Baptisten, Adventisten, Anhänger der Pfingstbewegung und Katholiken unter ihrem Dach.[34] Ab 1950 verließen viele Russlanddeutsche auch aus religiösen Gründen die Sowjetunion. Als konfessionelle Zugehörigkeit gaben russlanddeutsche Christinnen und Christen in der Bundesrepublik im Jahr 2005 Folgendes an: evangelisch (52 %), katholisch (15 %), orthodox (25 %) und andere Konfessionen, v.a. baptistisch/mennonitisch (8 %).[35]
 
Am Angebot der Großkirchen wurde aufgrund theologischer Entfremdungsprozesse allerdings kaum partizipiert und auch die freikirchlichen Strukturen in Deutschland fanden bei russlanddeutschen Christinnen und Christen kaum Zuspruch.[36] In der Folge kam es zu Gründungen von Freikirchen, die bis heute die russlanddeutsche Kirchenlandschaft prägen. Dabei ist feststellbar, dass diejenigen russlanddeutschen Migrationskirchen bemerkenswerte Integrationsprozesse durchlaufen und engagierte soziale Teilhabemöglichkeiten eröffnen, die ihren Mitgliedern Auseinandersetzungen ermöglichen, die in bewusst denominationsübergreifenden Kontext ausgestaltet werden.[37]
 

Schluss

Die russlanddeutsche Kulturgeschichte ist extrem von den politischen Zeitläufen geprägt. Kann im 18. und 19. Jahrhundert von einer kulturellen Blütezeit gesprochen werden, verändert sich dies im Verlauf des 20. Jahrhunderts dramatisch.
Die kulturelle Enteignung vieler Deutscher in Russland wurde massiv und nachhaltig von der sowjetischen Regierung vorangetrieben und betraf alle relevanten Kulturträger. Die Folge war neben einer Kultur- und Bildungsferne auch eine Entfremdung eines erheblichen Teils der Russlanddeutschen ihrer eigenen Herkunft gegenüber.[38]
 
Was am Anfang relativ homogen war und sich in Russland zu russlanddeutschen Gemeinschaften mit einem eigenen Kultur- und Bildungswesen entwickeln konnte, wurde infolge politischer Einflüsse völlig auseinandergerissen. Heute gibt es erhebliche Unterschiede in Sprache, politischer Einstellung und Weltanschauung, sodass es kaum möglich ist, von einer homogenen russlanddeutschen Community zu sprechen.
 
Dieser Artikel ist Teil des Kurzdossiers Russlanddeutsche der Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de
 
 
 
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Fußnoten
1. Vgl. Berend, Nina: Sprachliche Anpassung. Eine soziolinguistisch-dialektologische Untersuchung zum Rußlanddeutschen, Tübingen 1998, S. 8–11.
2. Vgl. Berend, Sprachliche Anpassung, S. 18–20. 
3. Eine Annäherung bietet Siemens, Heinrich: Plautdietsch: Grammatik, Geschichte, Perspektiven, Bonn 2012. 
4. Vgl. Berend, Sprachliche Anpassung, S. 20.
5. Vgl. Krieger, Viktor: Kolonisten, Sowjetdeutsche, Aussiedler. Eine Geschichte der Russlanddeutschen, Bonn 2015, S. 235. 
6. Vgl. Süss, Wladimir: Das Schulwesen der deutschen Minderheit in Russland. Von den ersten Ansiedlungen bis zur Revolution 1917, Köln u. a. 2004, S. 171; 201–211. 
7. Vgl. Krieger, Kolonisten, Sowjetdeutsche, Aussiedler, S. 231.
8. Vgl. Smagina, Galina: Nemzy Rossii, St. Petersburg 2004, S. 191.
9. Vgl. Krieger, Kolonisten, Sowjetdeutsche, Aussiedler, S. 231.
10. Vgl. Smagina, Nemzy Rossii, S. 191.
11. Vgl. Krieger, Kolonisten, Sowjetdeutsche, Aussiedler, S. 232. 
12. Vgl. Krieger, Viktor: Vom Schulmeister zum Nobelpreisträger: Geistige und intellektuelle Bestrebungen unter der deutschen Minderheit, in: Heimatbuch der Deutschen aus Russland, 2014, S. 71–132.
13. Vgl. Krieger, Kolonisten, Sowjetdeutsche, Aussiedler, S. 232.
14. Vgl. Krieger, Kolonisten, Sowjetdeutsche, Aussiedler, S. 232.
15. Vgl. ebd., S. 233.
16. Vgl. Krieger, Kolonisten, Sowjetdeutsche, Aussiedler, S. 233.
17. Vgl. ebd., S. 234.
18. Vgl. ebd., S. 235. 
19. Vgl. www.russlanddeutsche.de (abgerufen am: 17.07.2017)
20. Vgl. Belger, Herold: Russlanddeutsche Schriftsteller. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Biografien und Werkübersichten, 2. überarb. Aufl., Berlin 2010; Busch, Margarete: Bildung und Wissenschaft. Die Presse, in: Stricker, Deutsche Geschichte, S. 507–518; Moritz, Annette: Lexikon der rußlanddeutschen Literatur, Essen 2004.
21. Vgl. Krieger, Kolonisten, Sowjetdeutsche, Aussiedler, S. 230–231.
22. Vgl. ebd., S. 231–233.
23. Vgl. ebd., S. 234.
24. Vgl. ebd., S. 234–235.
25. Vgl., weiterführende Literatur: Belger, Russlanddeutsche Schriftsteller.
26. Beispielhaft: Hollmann, Dominik: Mein Heimatland, in: Ders.: Ich schenk Dir, Heimat, meine Lieder. Gedichte, Kamyschin 1999.
27. Beispielhaft: Warkentin, Johann: Russlanddeutsche. Woher? Wohin?, Lage 2006.
28. Beispielhaft: Mangold, Wendelin: Rund um das Leben, Stuttgart 1998.
29. Vgl. weiterführende Literatur: Diedrich, Hans-Christian: „Wohin sollen wir gehen …“. Der Weg der Christen durch die sowjetische Religionsverfolgung. Russische Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts in ökumenischer Perspektive, Erlangen 2007; Elwert, Frederik: Religion als Ressource und Restriktion im Integrationsprozess. Eine Fallstudie zu Biographien freikirchlicher Russlanddeutscher, Wiesbaden 2015; Eyselein, Christian: Russlanddeutsche Aussiedler verstehen: praktisch-theologische Zugänge, Leipzig 2006; Grassmann, Walter: Geschichte der evangelisch-lutherischen Rußlanddeutschen in der Sowjetunion, der GUS und in Deutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Gemeinde Kirche, Sprache und Tradition, München 2004; Theis, Stefanie: Religiosität von Russlanddeutschen, Stuttgart 2006; Weiß, Lothar (Hg.): Russlanddeutsche Migration und evangelische Kirchen, Göttingen2013.
30. Vgl. Krieger, Kolonisten, Sowjetdeutsche, Aussiedler, S. 230–231.
31. Vgl. Theis: Religiosität von Russlanddeutschen, Stuttgart 2006, S. 43.
32. Vgl. ebd., S. 61–63. 
33. Vgl. Dalos, György: Geschichte der Russlanddeutschen. Von Katharina der Großen bis zur Gegenwart, 2. Aufl., München 2015, S. 320. 
34. Vgl. Weiß, Lothar: Migration und Siedlung der Russlanddeutschen vom Mittelalter bis zum Ende der Sowjetunion, in: Ders. (Hg.): Russlanddeutsche Migration, S. 24.
35. Vgl. Löwen, Heinrich: Russlanddeutsche Christen in Deutschland. Das religiöse Erscheinungsbild russlanddeutscher Freikirchen in Deutschland, Hamburg 2014, S. 18.
36. Vgl. Gaßmann, Walter: Russlanddeutsche Kirchen und Gemeinden: Lutheraner, in: Weiß: Russlanddeutsche Migration, S. 88.
37. Vgl. Elwert, Religion als Ressource, S. 310–311.
38. Vgl., Luchterhandt, Otto: Die Russlanddeutschen, eine traumatisierte Volksgruppe – Herausforderungen für ihre Integration in Deutschland. Ein Essay, in: Nordost-Institut (Hg.): Deportation in Stalins Sowjetunion, S. 238–259.


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