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Aktuelles - September 2026

Du möchtest wissen, was extern oder intern bei uns los ist? Dann bist du hier genau richtig. Hier findest du verschiedene aktuelle Veranstaltungen.

Köln: Ausstellungseröffnung »Kyrgyzstan Diaries – Ein fotografisches Tagebuch« mit Irina Unruh

3. September 2026, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr
Lew Kopelew Forum e.V., Neumarkt 18, Köln, 50667
Abendkasse (UKB): 5,00 – 15,00 Euro (Mitglieder 2,50)

Zwischen Gebirgslandschaften Zentralasiens und Spuren deutscher Lebenstraditionen erzählt die Ausstellung von Herkunft, Migration und der Suche nach Zugehörigkeit. Im Mittelpunkt steht Bergtal, das heutige Rot-Front – ein deutsches Dorf in Kirgistan. Viele ehemalige Bewohner fanden später in Ostwestfalen eine neue Heimat.

Die international renommierte Fotografin Irina Unruh verbindet in ihren Arbeiten persönliche Erinnerungen mit dokumentarischen Beobachtungen des heutigen Kirgistans. Fotografien aus Bergtal, der Serie „Djamila“ über Frauenrechte sowie Bilder aus dem Walnusswald von Arslanbob eröffnen Perspektiven auf Menschen, Landschaften und gesellschaftliche Veränderungen in Zentralasien. 

Die Einblicke schaffen einen Dialog über Erinnerung, Identität und die unsichtbaren Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die Ausstellung wird am 3. September 2026 anlässlich des 85. Gedenktages der stalinistischen Deportation der Russlanddeutschen (der Gedenktag ist am 28. August) im Lew Kopelew Forum eröffnet und bleibt bis zum 24. Oktober 2026 geöffnet.


Von der Wolga in die Welt. Eine russlanddeutsche Wandergeschichte in Wort und Mundart

  1. September 2026, 18 Uhr

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Maria und Peter Warkentin nehmen ihr Publikum mit auf eine besondere Reise durch mehr als zwei Jahrhunderte russlanddeutscher Geschichte – von den Wolgakolonien des 19. Jahrhunderts bis nach Deutschland und Argentinien.

In ihrem von der wolgadeutschen Mundart geprägten Programm erzählen, spielen und lesen sie von Aufbruch, Migration und Neuanfang. Die Reise beginnt in den deutschen Kolonien an der Wolga, wo im 19. Jahrhundert eine eigene Sprache und Kultur entstanden. Auszüge aus Werken wie „Küster Deiß“ von David Kuhfeld lassen die Lebenswelt der Wolgadeutschen lebendig werden. Von dort führt der Weg weiter nach Sibirien, während andere Familien nach Amerika auswanderten. Es geht um das Leben der Deutschen in der Sowjetunion, um Erfahrungen von Heimatverlust und Bewahrung der eigenen Identität und schließlich um die Aussiedlung nach Deutschland.

Maria Warkentin, geborene Albert, wuchs in einem wolgadeutschen Dorf in Westsibirien auf. Peter Warkentin stammt aus einem mennonitisch-plattdeutschen Dorf ebenfalls in Westsibirien. Beide studierten Schauspielkunst in Moskau und gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten an den Ursprüngen des Deutschen Theaters in Kasachstan. Ihre persönlichen Erfahrungen und ihre künstlerische Arbeit verbinden sich in diesem Programm zu einem lebendigen Blick auf die Geschichte der Russlanddeutschen.

Die wolgadeutsche Mundart selbst erzählt dabei ein Stück dieser Geschichte: Sie entwickelte sich im Laufe der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus verschiedenen mitteldeutschen Dialekten, insbesondere aus hessischen und pfälzischen Sprachformen, und wurde über Generationen hinweg zu einem wichtigen Teil der kulturellen Identität.

Der Abend findet anlässlich des Besuchs einer Delegation von Wolgadeutschen aus Argentinien statt und schlägt damit zugleich eine Brücke von der Wolga über Sibirien und Deutschland bis nach Südamerika.

Ein Abend über Sprache und Erinnerung, über Migration und Heimat – und über die Wege, die Menschen gehen und die Spuren, die sie dabei hinterlassen


Lesung mit Elli Unruh in Köln

14. September 2026, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr
Lew Kopelew Forum e.V., Neumarkt 18, Köln, 50667
Präsenz und Online
Abendkasse (UKB): 5,00 – 15,00 Euro (Mitglieder 2,50)

Mit großer Detailgenauigkeit und Nähe beschreibt Elli Unruh in ihrem für die Leipziger Buchmesse nominierten Roman die Geschichte der Mennoniten.

Elli Unruh erzählt die Geschichte einer deutsch-mennonitischen Familie, die bis Ende der achtziger Jahre in der Sowjetunion, im südlichen Kasachstan, lebte. Sie taucht ein in die Zeit ihrer Vorfahren, Großeltern und Eltern. Einprägsam und lebendig schildert sie das Leben von Menschen, die durch den Lauf der Geschichte und ständig wechselnde Lebensumstände und -orte nicht mehr aus noch ein wissen, aber in Traditionen, Religion und eigener Sprache Halt finden.
Faszinierend lernt man eine ganz und gar fremde Welt kennen, fremde Lebensweisen, fremd auch, was das sowjetische System im Alltag betrifft mit der allgegenwärtigen Miliz und den »Bevollmächtigten«.

Geschrieben in einer einfachen, poetischen Sprache, die angereichert wird durch das Deutsch, das die Mennoniten aus Westpreußen nach Russland mitgebracht hatten – das Plautdietsch, das bis heute gesprochen wird. Das alles vor dem Hintergrund einer unbekannten, wunderschönen, fruchtbaren Landschaft mit riesigen Apfelplantagen, wilden Flüssen und weiten Steppen.

Elli Unruh, 1987 in Georgijewka (Kasachstan) geboren, wuchs in Süddeutschland auf. Sie arbeitet heute im Deutschen Literaturarchiv Marbach.
Für die Fertigstellung ­dieses, ihres ersten Romans erhielt sie eine ­Förde­rung der Kunststiftung sowie des Förderkreises für Schriftsteller:innen in Baden-Würrtemberg. Sie lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.

Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse 2026 Begründung der Jury:
Gehen oder bleiben, sprechen oder so lange schweigen, bis keine Zeit für einen Abschied bleibt? Elli Unruh erzählt klug, ergreifend und ohne jede Romantik von einer besonderen Kultur und findet dafür eine unerhörte Sprache, die alles zusammenfügt, was der Roman vor unseren Augen ausbreitet. Damit erschließt sie uns eine Welt, die fremd und mittlerweile versunken ist. Im Roman leuchtet sie in einer lebenssatten Frische, die ihresgleichen sucht.


Wissenschaftliche Konferenz zum 85. Jahrestag der Deportationen der Russlanddeutschen

18. - 20. September 2026,

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung:

Stresemannstraße 90, 10963 Berlin

Vor 85 Jahren bedeuteten die Deportationen von 1941 das gewaltsame Ende der deutschen Siedlungsgebiete im europäischen Teil der Sowjetunion und im Kaukasus. Für die Betroffenen und ihre Nachkommen markierten sie eine tiefgreifende Zäsur, deren Folgen bis heute nachwirken.

Eine wissenschaftliche Konferenz nimmt den 85. Jahrestag zum Anlass, die Hintergründe, den Verlauf und die Folgen der Deportationen zu beleuchten. Zugleich richtet sich der Blick auf die Gegenwart: Welche Bedeutung hat diese Geschichte für das Selbstverständnis der mehr als 2,5 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger mit russlanddeutschem (Spät-)Aussiedlerhintergrund? Und welche Rolle spielt sie in der heutigen Erinnerungskultur und im gesellschaftlichen Zusammenleben?

Die Konferenz verbindet historische Forschung mit aktuellen Fragen zu Erinnerung, Identität und Integration und bietet Raum für wissenschaftlichen Austausch und Diskussion.

Die Konferenz findet in Präsenz im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin sowie im Livestream statt.

Veranstaltet wird sie von der Wissenschaftlichen Kommission für die Deutschen in und aus Osteuropa (WKDO), dem Nordost Institut IKGN, dem Museum und Kulturreferat für russlanddeutsche Kulturgeschichte sowie dem Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Sie steht unter der Schirmherrschaft und mit finanzieller Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten


Deportation und Erinnerung – 85. Jahrestag der Zwangsumsiedlung der Russlanddeutschen

18. September 2026, 18:30 Uhr

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung (SFVV), Stresemannstraße 90, 10963 Berlin

Der 28. August ist der zentrale Gedenktag der Russlanddeutschen. Das Datum steht für den Erlass zur Auflösung der Wolgarepublik und die Zwangsumsiedlung der deutschen Bevölkerung von rund 900.000 Menschen. Etwa 200.000 von ihnen verloren durch Deportation und Zwangsarbeit ihr Leben. Gleichzeitig symbolisiert der Tag das Kriegsfolgenschicksal der deutschen Minderheit in der sowjetischen Diktatur.

Die zentrale Gedenk- und Diskussionsveranstaltung möchte an diese Ereignisse erinnern und zugleich den Blick in die Zukunft richten: Wie können die russlanddeutschen Erfahrungen Eingang in das historische Gedächtnis der Gesamtgesellschaft finden? Und wie lassen sie sich langfristig präsent halten?

WEITERE HINWEISE

Einlass: 18.30 Uhr

EINTRITT FREI - MIT ANMELDUNG


Musikalische Lesung mit Wladimir Kaminer: Wörterleuchten “Das geheime Leben der Deutschen”

29.09.2026, 19:30-21:00 Uhr, Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, Detmold

Im Rahmen der Reihe »Wörterleuchten« stellt der Bestsellerautor Wladimir Kaminer seinen aktuellen Roman »Das geheime Leben der Deutschen« vor und berichtet mit liebevollem, ironischem Blick von seinen Reisen durch die Republik, kuriosen Festen und erstaunlichen Traditionen vor unserer Haustür.

Wenn Deutsche das Besondere und Exotische suchen, dann reisen sie in ferne Länder. Dabei müssten sie nur über den Zaun schauen, nur um die Ecke biegen, und schon würden sie die unglaublichsten Entdeckungen machen. Denn mitten in Deutschland findet man flüssiges Gold, kann sich in seltsame Tänze einreihen oder einer Krönung beiwohnen. Es ist erstaunlich, welch geheime Welt ans Licht kommt, wenn man sich den Deutschen mit so liebevoller Geduld und freundlicher Neugier nähert, wie Wladimir Kaminer es tut. Seine Geschichten über das geheime Leben der Deutschen öffnen die Augen für gänzlich unbekannte Seiten von Land und Leuten.

Die humorvolle Lesung wird musikalisch begleitet.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kulturreferat für russlanddeutsche Kulturgeschichte statt und wird u. a. gefördert durch das Bundesministerium des Innern auf Beschluss des Deutschen Bundestages


Von Astana bis Taschkent: Geschichte in Bewegung Projekte des Kulturreferates in Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan im Juni und Juli 2026

Wer heute durch Zentralasien reist, begegnet der Geschichte der Deutschen an überraschend vielen Orten: in den Straßen von Astana, im Deutschen Theater von Almaty, in einem kleinen Museum im kirgisischen Rot Front oder in den Begegnungsstätten der deutschen Minderheiten in Usbekistan. Zugleich stellt sich überall die Frage: Wie lässt sich diese Geschichte bewahren und so vermitteln, dass sie auch für jüngere Generationen interessant bleibt?

Dieser Frage widmete sich eine fast dreiwöchige Reise des Kulturreferats für Russlanddeutsche durch Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan. Auf dem Programm standen Workshops, Seminare und Gespräche mit Aktiven der deutschen Minderheiten, Kulturschaffenden und Reiseleitern. Die Projekte entstanden in enger Zusammenarbeit mit den Selbstorganisationen der deutschen Minderheiten und dem Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland.

Den Auftakt bildete Astana. Der Astana Guide Club, eine Vereinigung professioneller Reiseleiterinnen und Reiseleiter, hatte zu einem Vortrag über die Geschichte und besondere Erinnerungsorte der Deutschen in Kasachstan eingeladen. Die Initiative ging von den Guides selbst aus: Immer häufiger fragen Reisende deutschsprachiger Gruppen nach den Spuren der Deutschen in Kasachstan. Damit wächst auch der Bedarf an fundierten historischen Informationen für Stadtführungen und touristische Angebote.

Wenige Tage später ging es in Astana um die Zukunft der Kultur- und Erinnerungsarbeit. 15 junge Aktive aus verschiedenen Regionen Kasachstans nahmen an einem dreitägigen Podcast-Workshop teil. Gemeinsam mit dem Journalisten Anton Genza entwickelten sie eigene Themen und Formate, übten Interviewführung und Storytelling und produzierten erste Audioaufnahmen. In fünf Gruppen entstanden Podcast-Prototypen, die in den Organisationen der deutschen Minderheit weiterentwickelt werden sollen. Auch mobile Aufnahmetechnik und der Einsatz von KI-Werkzeugen im journalistischen Arbeitsprozess waren Teil des Workshops.

In Almaty stand die Begegnung mit dem Deutschen Theater auf dem Programm. Im Gespräch mit der Künstlerischen Leiterin Natascha Dubs ging es um mögliche gemeinsame Aktivitäten und neue Formen der Zusammenarbeit. Das Theater wird in wenigen Jahren sein 50-jähriges Bestehen feiern – ein guter Anlass, seine Geschichte sichtbar zu machen und zugleich neue Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

In Kirgisistan wurde die Workshopreihe in Bischkek fortgesetzt. 15 Aktive aus den Begegnungsstätten der deutschen Minderheit entwickelten eigene Podcastideen und produzierten erste Audioformate. Ergänzend wurden digitale Projekte und Veranstaltungsformate des Kulturreferats vorgestellt, darunter das partizipative „Barcamp“ als Möglichkeit, Menschen zu vernetzen und gemeinsam neue Projektideen zu entwickeln.

Einen besonderen Zugang zur Geschichte bot der Besuch in Rot Front, dem ehemaligen Bergtal. Dort erzählt ein aus privater Initiative entstandenes Museum die Geschichte der deutschen Mennoniten in Zentralasien. Fotografien, Dokumente und persönliche Erinnerungsstücke machen die Geschichte der Siedlung greifbar. Der Besuch zeigte, welche Bedeutung lokale Initiativen für den Erhalt des kulturellen Gedächtnisses haben können.

Letzte Station war Taschkent. Im Deutschen Haus kamen rund 20 junge Aktive aus Begegnungsstätten in Taschkent, Samarkand, Buchara und Fergana zu einem Seminar über die Geschichte und Kultur der Wolgadeutschen zusammen. Behandelt wurden die Einwanderung an die Wolga, die Entstehung der wolgadeutschen Gemeinschaft, die Wolgarepublik, Deportation und Entrechtung, die Bewegung „Wiedergeburt“ sowie die Aussiedlung vieler nach Deutschland.

Im Mittelpunkt stand jedoch die Frage, wie diese Geschichte heute vermittelt werden kann. In Gruppenarbeiten entstanden Ideen für Podcasts, Rollenspiele, Brettspiele und Escape Games sowie für Merchandise-Produkte, mit denen Geschichte im Alltag sichtbarer werden kann. Die Vielfalt der Ideen zeigte, dass junge Aktive eigene Vorstellungen davon entwickeln, wie das kulturelle Erbe der deutschen Minderheit an kommende Generationen weitergegeben werden kann.

Die Reise machte deutlich: Die Geschichte der Deutschen in Zentralasien ist kein abgeschlossenes Kapitel. Sie wird in Museen bewahrt, auf Theaterbühnen erzählt, von Reiseguides vermittelt und von jungen Menschen mit neuen Medien und kreativen Formaten neu entdeckt.

Bis zu 250.000 Angehörige der deutschen Minderheiten leben heute nach offiziellen Angaben und Schätzungen ihrer Selbstorganisationen in Zentralasien. Damit gibt es ein enormes Potenzial für kulturelle Zusammenarbeit und zeitgemäße Erinnerungsarbeit. Die Reise hat dafür neue Kontakte, Ideen und Kooperationsmöglichkeiten geschaffen – und gezeigt, wie aus der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit Impulse für die kulturelle Arbeit der Zukunft entstehen können.


Neuer Audiobeitrag: Deportation, Verlust & Neubeginn von o[s]tklick unter Beteiligung des Kulturreferates

Wie prägen Deportation, Verlust und Neubeginn die Erinnerungen von Familien bis heute? Und was verbindet die Geschichten von Russlanddeutschen und Tschetschenen?

Diesen Fragen widmete sich am 17. Juli 2026 der Tresentalk „Deportation, Verlust & Neubeginn. Russlanddeutsche und tschetschenische Geschichte(n) im Gespräch“ in Heidelberg. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen von Deportation und Zwangsarbeit unter Stalin, der jahrzehntelange Umgang mit diesen Erinnerungen und die Frage, welche Rolle sie in einer vielfältigen Erinnerungskultur spielen können.

Im Gespräch waren die Soziologin und Osteuropaexpertin Marit Cremer und Edwin Warkentin, Kulturreferent für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte. Moderiert wurde der Abend von Bettina Kaibach, Slavistin am Slavischen Institut der Universität Heidelberg.

Die Veranstaltung war eine Kooperation von Mosaik Deutschland e.V., dem Kulturreferat für Russlanddeutsche und ostklick und Teil der fünfteiligen Veranstaltungsreihe „o[s]tklick – Tresentalks“.

Der Podcastbeitrag von ostklick ist jetzt online und bietet die Möglichkeit, das Gespräch nachzuhören und die unterschiedlichen Perspektiven auf gemeinsame und zugleich sehr unterschiedliche Erinnerungsgeschichten kennenzulernen.


Neuer Videomitschnitt: Alexander Schmorell – Widerstand, Migration und Erinnern

Was bedeutet es, die Geschichte eines Menschen weiterzuerzählen, den man selbst nie kennenlernen konnte? Und welche Rolle spielen dabei Herkunft, Migration und familiäre Erinnerung?

Diesen Fragen widmete sich ein Podiumsgespräch des Haus des Deutschen Ostens (HDO) mit Markus Schmorell, dem Neffen des Widerstandskämpfers Alexander Schmorell, und Edwin Warkentin, Kulturreferent für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte.

Der Videomitschnitt ist jetzt online.