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Kulturreferat für Russlanddeutsche

Bezogen auf ihr Einleben in Deutschland werden Mitbürger mit einer Herkunft aus Staaten der früheren Sowjetunion als „auffällig unauffällig“ beschrieben. Jedoch gilt dieses Prädikat auch in Hinsicht auf die öffentliche Präsenz der kulturellen und historischen Hintergründe russlanddeutscher Aussiedler und Spätaussiedler. Wer sie sind, warum und wo sie wann waren und warum und woher sie hierherkamen und vor allem, warum sie so sind wie sie sind? Versuche auf diese Fragen Antworten zu verhandeln sind bisher entweder wenig oder außerhalb der großen Debatten unternommen worden.

Gewidmet ist Tätigkeit des Kulturreferenten der Vermittlung von aktuellen und vergangenen Erfahrungswelten der Russlanddeutschen, in den vielfältigen Verknüpfungen zu den Kulturen und Landschaften, die sie auf ihren freiwilligen oder erzwungenen Wanderungen berührten. In unterschiedlichen Formaten wie Theaterprojekten, öffentlichen Lesungen, Ausstellungen, Exkursionen oder Workshops werden Menschen alters- und herkunftsunabhängig mit Themen dieser kollektiven Biografie in Berührung gebracht. Ziele dieser Angebote sind einerseits Verständnis und Empathie für Zuwanderungsgeschichten und vielfältige Identitäten zu stiften und andererseits Wissen über wichtige Kapitel der europäischen Geschichte, der zwischenstaatlichen und zwischenkulturellen Beziehungen, Aufstieg und Fall von Imperien, Auswirkungen von kultureller Blüte und totalitärer Katastrophen auf eine Minderheit und das Individuum zu vermitteln.

Der Kulturreferent bietet Plattformen für transnationalen Erfahrungsaustausch und Vernetzung von angehenden sowie etablierten Wissenschaftlern, Kulturschaffenden und der Zivilgesellschaft. Ferner berät und fördert er zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich ebenso der Vermittlung dieser Themen widmen.

Seit 2017 besteht das Referat neben weiteren neun entsprechenden Einrichtungen an bundes- und landesgeförderten Museen, die sich im öffentlichen Auftrag mit der Pflege und dem Erhalt des deutschen Kulturerbes im östlichen Europa befassen. Als Projekt des Museumsvereins für russlanddeutsche Kultur und Volkskunde e. V. wird es von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf einen Beschluss des Bundestages und des Bundeskabinettes gefördert.



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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


ÖFFNUNGSZEITEN

Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
(nur am ersten Sonntag im Monat)

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90 

Georgstraße 24
32756 Detmold

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