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Über Schweigen und Elternschaft im Totalitarismus


Bestsellerautorin Gusel Jachina präsentiert ihren Roman „Wolgakinder“ im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte  

„Die Stummen“ heißt die wörtliche Übersetzung der Bezeichnung "nemcy" für die Deutschen in vielen slawischen Sprachen. Auch Jakob Bach, der Schulmeister des wolgadeutschen Weilers Gnadental und Hauptheld des Romans Wolgakinder von Gusel Jachina schweigt. Entgegen der etymologischen Bedeutung, die fremden Deutschen seien des Russischen nicht mächtig, verstummt Bach benommen ob der Grausamkeit seiner Lebensepoche für mehr als fünfhundert Seiten des Romans. Umso wortgewaltiger und poetischer sind Schilderungen der Lebensumstände der Wolgadeutschen in der Zwischenkriegszeit in diesem Buch.

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Die deutsch-russischen Beziehungen in russlanddeutscher Perspektive


Deutschland und Russland sind wirtschaftlich, historisch und kulturell eng verbunden, aber ihre Beziehung zueinander ist aktuell belastet – wie stehen Russlanddeutsche dazu?  

Deutschland und Russland sind wirtschaftlich, historisch und kulturell eng verbunden. Doch ihre Beziehung zueinander ist belastet. Die Ukrainekrise, der Krieg in Syrien sowie innenpolitische Entwicklungen zeigen die Uneinigkeit der beiden Länder. Wie blicken insbesondere die rund 2,5 Millionen Spätaussiedler, die aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland kamen, auf diese Entwicklungen? Können sie eine zivilgesellschaftliche Brücke schlagen oder zeigen sich auch hier unterschiedliche Wahrnehmungen? Um dies zu diskutieren, organisierte das Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Veranstaltung im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold.

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Ehrenamtliches Enggagement: "Mitgestalten lohnt sich"


Die Ausübung eines ehrenamtlichen Engagements ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und Mitgestaltung. Insbesondere junge Menschen bekommen so die Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen und aktiv Demokratie mitzugestalten.  

Warum wir Ehrenamtliches Engagement brauchen, darüber haben Schülerinnen und Schüler des August-Hermann-Francke-Gymnasiums in Detmold gesprochen. Zunächst begrüßten Dr. Ludger Gruber, stellvertretender Leiter der Politischen Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung und betonte, dass die Grundlagen unserer demokratischen Ordnung nicht als selbstverständlich vorauszusetzen sind, es müsse immer wieder neu für sie geworben werden. Er sprach sie dafür aus, dass die Schülerinnern und Schüler eine aktive Rolle in Politik und Gesellschaft übernehmen sollten.

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Einrichtung mit großer Strahlkraft - Festrede von Prof. Grütters anlässlich des Jahreempfangs 2019


Hier finden Sie die Rede von der Staatsministerin Grütters, in der sie das Detmolder Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte für seine herausragende Arbeit würdigt und die Bereitschaft zur dauerhaften Förderung erklärt.
Hier lesen Sie den Bericht zum Jahresempfang

„Heimat kann überall sein. Wir entscheiden mit unserem Herzen, wo diese ist.“ hat die russlanddeutsche Schriftstellerin Katharina Martin-Virolainen einmal geschrieben. Wer einmal die Gastfreundschaft einer aus Russland kommenden, deutschen Familie erleben durfte, mit Borschtsch und Pelmeni bekocht wurde, Krepli und Rievelkuchen probieren durfte, begreift, welchen -  auch kulinarischen - Reichtum das Leben in zwei Kulturen hervorbringt und dass man die alte Heimat durchaus auch in die neue Heimat mitbringen und integrieren kann. Gerade in meinem Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf erlebe ich es immer wieder: Die russlanddeutsche Kultur ist in der Küche, in der Musik, aber auch in der Sprache, in den vielen Dialekten und Wortkreationen aus Russisch und Deutsch enorm erfinderisch und lebendig.

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Ministerpräsident Laschet würdigt die Museumsarbeit


Laschet zu Besuch im Museum im April 2016

Wir freuen uns nicht nur über Anerkennung und Würdigung auf Bundesebene durch den Besuch und die Zusagen der Staatsministerin Prof. Monika Grütters. Dankeswerterweise zeigt sich auch Ministerpräsident Laschet nach wie vor beeindruckt von seinem Besuch in unserem Hause. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit der größten Dichte von Personen mit russlanddeutschem Zuwanderungshintergrund.

Hier einige Auszüge aus seiner Rede vom 31. August 2019:

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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


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Montag: Ruhetag
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Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
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Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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