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Kultur am Museum - Kulturprogramm

Bei dem Format „Kultur am Museum“ bieten wir Ihnen ein besonderes Programm an: Lesungen, Filme, Vorträge und andere Veranstaltungen erweitern den Blick auf unsere Ausstellungen. Geschichte der Russlanddeutschen im Kontext der Weltgeschichte, das ist unser Ansatz.

„Kultur am Museum“ findet mindestens einmal monatlich statt. Sowohl die Teilnahme an der Führung wie auch der Eintritt ins Museum sind (wenn in der Veranstaltungseinladung nicht anders angegeben) für Sie kostenfrei.

An dieser Stelle möchten wir Sie auch darauf hinweisen, dass seit Januar das Museum an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet ist (15 – 18 Uhr) und wir um 15 Uhr eine (kostenfreie) öffentliche Führung anbieten.

Bitte bedenken Sie, dass bei Veranstaltungen Foto- und Videoaufnahmen gemacht werden können. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

29. AUGUST: Buchpräsentation und Vortrag (19 Uhr)

29. AUGUST: Buchpräsentation und Vortrag (19 Uhr)

Rotes deutsches Wolgaland

„Rotes deutsches Wolgaland“ ist ein Zitat aus dem gleichnamigen Lied des deutschen Dichters Erich Weinert, das 1936 vom Theatermacher und Schauspieler Ernst Busch in Engels gesungen wurde.
Auch wenn viele deutsche Wolgakolonisten den politischen und gesellschaftlichen Zielen der bolschewistischen Partei zuerst skeptisch bis ablehnend gegenüberstanden, etablierte sich die Sowjetmacht mit unerbittlicher Härte und Gewalt auch im Wolgagebiet.

Das reich bebilderte, durch Karten, Tabellen und Zeichnungen anschaulich gestaltete Buch stützt sich auf neueste Forschungsergebnisse und wenig bekannte Dokumente aus Archiven und Privatbesitz.
Die populärwissenschaftliche Darstellung ist ein Projekt der VIRA e. V. und von Dr. Viktor Krieger verfasst worden.

Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 4 Euro (ermäßigt 2 Euro)

4. JULI / 5. JULI: Theateraufführung

4. JULI / 5. JULI: Theateraufführung

Das Gras unter unseren Füßen

Da die aktuelle Situation in unserem Land durch die Herausforderung gekennzeichnet ist, Migration gesellschaftlich verträglich zu gestalten, bietet die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Russlanddeutschen die Chance, Verständnis dafür zu gewinnen, was es heißt, in immer wieder neuen Zusammenhängen Fuß fassen zu müssen, die eigene nationale Identität immer wieder in Frage zu stellen und sich immer wieder neu als kulturelle Gruppe zu definieren.
Die Geschichte der Russlanddeutschen ist eine Geschichte über Grenzen hinweg und kann als Idee dessen dienen, was Nationalität ausmachen kann.

4. Juli: 19.30 Uhr, Landestheater Detmold
Preis: 16 / 8 Euro, Tickets über die Theaterkasse

5. Juli: 18 Uhr, Aula der AHF-Hauptschule Detmold
Preis: 5 Euro, Tickets über die Museumskasse

In Koorperation mit dem August-Hermann-Francke Gymnasium Detmold und dem Landestheater Detmold

20. JUNI: Ringvorlesung (18 Uhr)

20. JUNI: Ringvorlesung (18 Uhr)

Selbstbilder der deutschen Minderheit im postsowjetischen Raum

Dr. Ruth Wittlinger und Dr. Concha Maria Höfler präsentieren Ergebnisse ihres Forschungsprojekts, in dem die deutsche Diaspora in einigen Nachfolgestaaten der Sowjetunion untersucht wurde. Ziel war es, Einblicke in „Deutschsein außerhalb Deutschlands“ zu gewinnen und darüber hinaus das Verständnis von Ethnizität, ethnischen Identitätsnarrativen, multiplen (ethnischen) Zugehörigkeiten, Diasporen sowie der Rolle des kollektiven Gedächtnisses für die Herstellung ethnischer Identifikationen zu vertiefen.
Das Projekt ist an der School of Government and International Affairs der Durham University, Großbritannien, angesiedelt und wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanziert.

Beginn: 18 Uhr, Eintritt frei

In Koorperation mit der Durham University,
dem Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS)
und dem Bundesintitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Raum.

1. JUNI: Detmolder Kunstnacht (18 Uhr)

1. JUNI: Detmolder Kunstnacht (18 Uhr)

Liverperformance von Nils Grube

In Großbritannien lernte der deutsch-dänische Bildhauer Nils Grube freie Kunst, entdeckte dabei die Liebe zum Holz als sein bevorzugtes Medium und zur Kettensäge als Werkzeug.
Sich von dem zu bearbeitenden Material leiten zu lassen stellte sich für ihn als Grundprinzip der künstlerischen Freiheit heraus. Insofern wird der Arbeitsprozess an sich bereits zum Teil des Kunstwerkes.

Nils Grube setzte sich mit dem Werk von Jakob Wedel auseinander und wird im Rahmen der Ausstellungseröffnung in einer Liveperformance an seinem aktuellen Projekt vor Publikum arbeiten.
Mit diesem Beitrag beteiligt sich das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Kooperation mit dem Kulturreferat erstmals an der Detmolder Kunstnacht.

Beginn: 18 Uhr, Eintritt frei
Zwischen den Veranstaltungsorten der Detmolder Kunstnacht werden Shuttlebusse eingsetzt.

1. JUNI: Erweiterung der Dauerausstellung (16 Uhr)

1. JUNI: Erweiterung der Dauerausstellung (16 Uhr)

KunstMenschSystem -
Anpassung oder Widerstand?

Durch brutale Repression in der Sowjetunion wird Jakob Wedel zuerst von seinem Vater und dann von seiner Mutter getrennt. Die nächsten Jahre kämpft er ohne Eltern mit seinen vier Geschwistern um das Überleben.

Nach dem Krieg wird er Bildhauer. Mit staatlichen Aufträgen erreicht er regionale Berühmtheit. Doch aus Angst vor erneuter Repression behält Wedel seine Diktaturerfahrungen über 40 Jahre für sich.
Dann wandert er in die Bundesrepublik aus. Sofort beginnt er, seine Geschichte zu erzählen …

Die Eröffnung der Ausstellung beginnt um 16 Uhr.
Eintritt frei

19. MAI: Internationaler Museumstag (15 Uhr)

19. MAI: Internationaler Museumstag (15 Uhr)

Spielen, entdecken, forschen

Geschichte spielend begreifen, ist der Leitsatz unseres museumspädagogischen Angebotes. In diesem Jahr wurde mit der Museumsrallye „Entdecken und Forschen“ ein Werkzeug entwickelt, das unterschiedlichen Altersgruppen einen unmittelbaren Zugang zu Themen unseres Museums bietet.
Im Zuge der Entdeckungsreise können Kinder und Jugendliche ausgestattet mit Tabletts die Stationen des Museums mit dem Angebot des mBooks „Russlanddeutsche Kulturgeschichte – ein digitales Schulbuch“ verknüpfen und erforschen.

Darüber hinaus sind Kinder, Jugendliche und Familien zum Spielen im Museum eingeladen. Auch dieses Jahr wird die warme Jahreszeit mit spannenden Neuentdeckungen von Freizeitbeschäftigungen der Eltern und Großeltern eingeläutet.

Beginn 15 Uhr, Eintritt frei

11. MAI: Ambrotypie - fotografieren wie im 19. Jahrhundert (10 Uhr)

11. MAI: Ambrotypie - fotografieren wie im 19. Jahrhundert (10 Uhr)

Workshop und Autorenführung

Ambrotypie ist ein fotografisches Verfahren aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, bei dem Glasplatten chemisch behandelt und belichtet werden.
In dem Workshop können Interessierte das Verfahren kennenlernen und sich selbst darin ausprobieren. Der Fotograf Artjom Uffelmann stellt das Verfahren vor und führt durch die Sonderausstellung „VERGESSENE ZIVILISATIONEN - Kirchen der Wolgadeutschen“.

Beginn: 10 Uhr, Ende: 16 Uhr
Teilnahmegebühr inlusive Verpflegung: 85 €
Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldeschluss: 9. Mai 2019
Autorenführung: 16.30 Uhr
www.photographische-anstalt.de

9. MAI: Ringvorlesung (19 Uhr)

9. MAI: Ringvorlesung (19 Uhr)

"Deutschland" und "Heimat" in Gesprächen mit Deutschen im postsowjetischen Raum

Dr. Ruth Wittlinger und Dr. Concha Maria Höfler präsentieren Ergebnisse ihres Forschungsprojekts, in dem die deutsche Diaspora in einigen Nachfolgestaaten der Sowjetunion untersucht wurde. Ziel war es, Einblicke in „Deutschsein außerhalb Deutschlands“ zu gewinnen und darüber hinaus das Verständnis von Ethnizität, ethnischen Identitätsnarrativen, multiplen (ethnischen) Zugehörigkeiten, Diasporen sowie der Rolle des kollektiven Gedächtnisses für die Herstellung ethnischer Identifikationen zu vertiefen. Das Projekt ist an der School of Government and International Affairs der Durham University, Großbritannien, angesiedelt und wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanziert.

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei

In Koorperation mit der Durham University,
dem Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS)
und dem Bundesintitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Raum.

4. APRIL: Passionslyrik russlanddeutscher Christen (19 Uhr)

4. APRIL: Passionslyrik russlanddeutscher Christen (19 Uhr)

"Wie lange währt die Ewigkeit?"

Im Zuge der sowjetischen Diktatur musste schon vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs das deutsche Kultur-, Bildungs-, und Religionswesen weitestgehend aufgegeben werden. Hinzu kamen zu Beginn der 1940er Jahre über 70.000 Russlanddeutsche, die infolge der stalinistischen Schreckensherrschaft gewaltsam ums Leben gebracht wurden.
In der Folge verarbeiteten einige ihre Erlebnisse in christlich-lyrischen Texten. Darin erzählen sie über ihre Sehnsucht nach Heimat und Himmel.

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte möchte dies in Kooperation mit dem August-Hermann-Francke Gymnasium Detmold zum Anlass nehmen, um in der Passionszeit diesen Texten eine Bühne zu geben.
Die Texte wurden von den Schülerinnen und Schülern ausgesucht und werden von ihnen vorgetragen. Ebenfalls wird das musikalische Programm von ihnen unter der Leitung von Johann Penner dargeboten.

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.



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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


ÖFFNUNGSZEITEN

Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
(nur am ersten Sonntag im Monat)

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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Georgstraße 24
32756 Detmold

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