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Museum am Sonntag - Kulturprogramm

Museum am Sonntag - Kulturprogramm

Bei dem Format „Museum am Sonntag“ bieten wir Ihnen ein besonderes Programm an: Lesungen, Filme, Vorträge und andere Veranstaltungen erweitern den Blick auf unsere Ausstellungen. Geschichte der Russlanddeutschen im Kontext der Weltgeschichte, das ist unser Ansatz.

Das diesjährige Programm beschäftigt sich mit den Themen der aktuellen Sonderausstellungen.

„Museum am Sonntag“ findet einmal monatlich sonntags statt. Wir starten um 15 Uhr mit einer öffentlichen Führung. Danach laden wir Sie um 16 Uhr zu der jeweiligen Veranstaltung ein. Sowohl die Teilnahme an der Führung wie auch der Eintritt ins Museum sind für Sie kostenfrei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

9. DEZEMBER: Benefizkonzert zum Advent (16 Uhr)

Wenn sich die Begeisterung für Kulturarbeit, Musik und der Wunsch Menschen zu helfen begegnen, dann entsteht daraus ein Benefizkonzert. Ein Konzert mit viel Herz und Engagement!

In Kooperation mit Akteuren des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte organisieren und veranstalten Schülerinnen und Schüler des August-Hermann-Francke-Gymnasiums Detmold ein Adventskonzert, mit dem sie ihrer Partnerschule in Ruanda ein besonderes Geschenk machen wollen. Der Austausch mit Ruanda führt den Schülern immer wieder die Kluft zwischen der gravierenden Not dort und den Verhältnissen im eigenen Land vor Augen.

Weitere Highlights des Abends sind internationale Weihnachtslieder, gesungen von der Sopranistin Caro Wiens, der Tanz „Winterzauber“ der Ballettschule Olga Kochanke und die Präsentation der musealen Kooperation mit der Schule. Für Interessierte bietet das Museum um 15 Uhr eine öffentliche (kostenfreie) Führung an.

Eintritt frei, um Spende wird gebeten.

23.-24. NOVEMBER: Internationale Tagung „Familienforschung Deutscher aus Russland“ (15 Uhr)

23.-24. NOVEMBER: Internationale Tagung „Familienforschung Deutscher aus Russland“ (15 Uhr)

Wann: 23.-24. November 2018

Wo: Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, Georgstraße 24, 32756 Detmold

Verfolgungen und Deportationen im 20. Jahrhundert hinterließen bei Russlanddeutschen Lücken in ihren familiären Erinnerungen. Ihre Rekonstruktion bedeutet für die einzelnen Familien Aufarbeitung ihrer persönlichen Erfahrungen mit dem totalitären System. Zunehmend steigt das Interesse der nach Deutschland zugewanderten Russlanddeutschen an der Erforschung ihrer Familiengeschichten. Archive in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion sind für Privatpersonen schwer zugänglich.

Die Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte will Privatpersonen die Möglichkeit eröffnen und erste Einblicke in Recherchemöglichkeiten der Familienforschung eröffnen. Die Tagung soll Familienforscher und interessierte Laien zusammenbringen, um Erfahrungen und Forschungsergebnisse auszutauschen.

Referenten

Dr. Dr. h.c. Alfred Eisfeld ist Experte für die Geschichte und Kultur der Deutschen im Russischen Reich, der Sowjetunion und der GUS und Kenner der russischen Archive. Seit 1990 ist er Geschäftsführender Leiter des Instituts für Deutschland- und Osteuropaforschung des Göttinger Arbeitskreises e.V.

Richard Thiessen ist Experte für mennonitische Geschichte und leitete unterschiedliche mennonitische Archive und Bibliotheken in Kanada. Seit 2014 ist er Geschäftsführender Direktor des Mennonite Heritage Museum in Abbotsford, Kanada.

Freitag, der 23.11.2018

14.30 Uhr Ankunft und Empfang

15:00 Uhr Öffentliche Führung durch das Museum

16.00 Uhr Eröffnung der Tagung (Edwin Warkentin, Kulturreferent für Russlanddeutsche)

16.30 Uhr „Quellen der Familienforschung bei Russlanddeutschen“, Vortrag und Diskussion (Dr. Dr. Alfred Eisfeld, Göttinger Arbeitskreis)

18.30 Uhr Kaffee und Kuchen

19.00 Uhr Aktenforschung am Beispiel der KGB-Akte von Jakob Pries, Vortrag mit Diskussion (Willi Friesen, Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte)

Samstag, der 24.11.2018

9.30 Uhr „Quellen der mennonitischen Familienforschung“ Vortrag und Diskussion (Richard Thiessen, Mennonite Heritage Museum, Abbotsford, Kanada)

13.00 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr Diskussion zur Arbeit mit Quellen (Richard Thiessen, Mennonite Heritage Museum, Abbotsford, Kanada)

15.00 Uhr Workshops „Regionale Familienforschung“

• Deutsche aus dem Altai-Gebiet, Nikolai Rempel

• Deutsche aus dem Orenburg-Gebiet, Heinrich Olfert, Abram Töws

• Deutsche aus dem Wolga-Gebiet, Dr. Katharina Neufeld

• Deutsche in der Trudarmee, Willi Friesen

• Arbeiten mit der Internetseite "Chortiza", NN

• Arbeiten mit "Grandma", Richard Thiessen

17.00 Schlusswort (Willi Friesen, Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte)

18. NOVEMBER: Ausstellungseröffnung " Vergessene Zivilisation (16 Uhr)

18. NOVEMBER: Ausstellungseröffnung
Artjom Uffelmann unternahm 2012 eine Expedition in das frühere Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen. Dabei entstand eine Serie fotografischer Aufnahmen der Hinterlassenschaften ihrer sakralen Baukunst. Der Fotograf arbeitet im Rahmen seines Projektes VERGESSENE ZIVILISATION mit Mitteln der Ambrotypie, einem fotografischen Verfahren des 19. Jahrhunderts, der Epoche, in der diese Kirchen ursprünglich gebaut wurden. Vor 100 Jahren wurde die Wolgarepublik gegründet. Kirchen, die bis dahin den Identitätsschwerpunkt deutscher Siedler bildeten fanden im sozialistischen System keinen Platz mehr. Heute markieren diese stummen Zeugen Stellen einstiger Heimatorte abertausender Wolgadeutscher.

Die Präsentation ist eine Kooperation des Kulturreferats für Russlanddeutsche und des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte.

1. NOVEMBER: Tagung: Vorträge und Konzert. Musik der Russlandmennoniten (16 Uhr)

1. NOVEMBER: Tagung: Vorträge und Konzert. Musik der Russlandmennoniten (16 Uhr)

Mit Peter Letkemann und Johann Penner

Gary Waltner leitete jahrzehntelang die Mennonitische Forschungsstelle, in der viele historische Gesangbücher der Mennoniten, Hutterer und Amischen aufbewahrt werden. Er wird einige dieser Gesangbücher vorstellen und über die Hintergründe referieren, wann und auf der Basis welcher theologischer Grundannahmen die Mennoniten welche Lieder sangen.

Peter Letkemann ist der bedeutendste Forscher zu Mennonitenthemen in Kanada. Als Musiker und Historiker hat er zahlreiche Publikationen zu verschiedenen musikalischen Themen verfasst. Peter Letkemann wird zur Geschichte der Ziffern von Jean-Jacques Rousseau bis zu der Gesangsbuchreihe Liederperlen vortragen. Viele Mennoniten in der Sowjetunion und auch noch in Deutschland singen nicht nach Noten, sondern nach Ziffern. Bei einigen Mennoniten sind die Ziffern als altmodisch in Verruf geraten. Dabei wird verkannt, dass die Ziffern bei ihrer Einführung gerade den damals progressiven mehrstimmigen Chorgesang in Schule und Kirche ermöglichten.

Anschließend gibt es ein Konzert mit Johann Penner und Freunden: Musik und kurze plautdietsche Gedichte/Geschichten/Theaterstücke

Kooperationsveranstaltung mit dem Plautdietsch-Freunde e.V.

Beginn: 16 Uhr

21. OKTOBER: Filmpremiere: DER WEITE WEG ZURÜCK. Eine Zeitreise mit dem Russland-Deutschen Theater von Alexej Getmann (16 Uhr)

Der Film portraitiert das einzige professionelle Theater russlanddeutscher Schauspieler in Deutschland, das bereits seit mehr als zwanzig Jahren in der Baden-Württembergische Provinz besteht. Er begleitet die Schauspieler Maria und Peter Warkentin auf ihren Gastspielen in Deutschland und an ihre früheren Wirkungsstätten im heutigen Kasachstan. 1980 wurde nach einer vierzigjährigen Pause erneut ein deutsches Theater auf dem Boden der Sowjetunion gegründet. Schnell etablierte es sich als zentrale Stätte für die kulturelle Emanzipation der deutschen Minderheit nach Jahrzehnten der Repressionen. Heute leben die Schauspieler allesamt in Deutschland und das Russland-Deutsche Theater bewahrt und führt diese Tradition weiter.

Premiere findet in Gegenwart des Regisseurs Alexej Getmann und des Produzenten Ralph Weihermann sowie der beiden Protagonisten.

Beginn: 16 Uhr



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Museum für
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Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


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Montag: Ruhetag
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Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr

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