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Kultur am Museum - Kulturprogramm

Bei dem Format „Kultur am Museum“ bieten wir Ihnen ein besonderes Programm an: Lesungen, Filme, Vorträge und andere Veranstaltungen erweitern den Blick auf unsere Ausstellungen. Geschichte der Russlanddeutschen im Kontext der Weltgeschichte, das ist unser Ansatz.

„Kultur im Museum“ findet mindestens einmal monatlich statt. Sowohl die Teilnahme an der Führung wie auch der Eintritt ins Museum sind (wenn in der Veranstaltungseinladung nicht anders angegeben) für Sie kostenfrei.

An dieser Stelle möchten wir Sie auch darauf hinweisen, dass seit Januar das Museum an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet ist (15 – 18 Uhr) und wir um 15 Uhr eine (kostenfreie) öffentliche Führung anbieten.

Bitte bedenken Sie, dass bei Veranstaltungen Foto- und Videoaufnahmen gemacht werden können.

Hier finden Sie das Kulturprogramm von Juli bis Dezember 2021. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

21. AUGUST: 100 Jahre Einsatz für Frieden (10/17 Uhr)

21. AUGUST: 100 Jahre Einsatz für Frieden (10/17 Uhr)

100 JAHRE EINSATZ FÜR FRIEDEN

Das Mennonite Central Committee (MCC) feierte im vergangenen Jahr ihr 100-jährigen Bestehen und präsentiert nun mit Fotos ihre Arbeit.

1920, unmittelbar nach der Revolution, wurde die Ukraine (Südrussland) von Bürgerkrieg, Hungersnot und Krankheit heimgesucht. Die Friedenskirchen der Mennoniten in der Ukraine sandten in der Folge einen Hilferuf an die Mennoniten Westeuropas, der Vereinigten Staaten und Kanadas. Noch im selben Jahr wurde das MCC ins Leben gerufen. Von 1922 bis 1923 versorgte das MCC 75.000 Menschen mit den notwendigen Gütern, um deren Überleben zu sichern. Seit den Anfängen verfolgte das MCC das Ziel, sich der Nöte in der Welt „im Namen Christi“ anzunehmen. Das MCC möchte „Wunden heilen“ und Frieden sowie Gerechtigkeit fördern.
In dem Workshop werden Techniken des Nähens von Patchwork-Decken präsentiert und Arbeiten in Ortsgruppen initiiert, so dass die Decken über MCC Vermittlung weltweit Bedürftigen zu Gute kommen.

Workshop: 10 Uhr, Eintritt frei
Ausstellungseröffnung: 17 Uhr, Eintritt frei

25. AUGUST: Gedenkveranstaltung (18 Uhr)

GEDENKVERANSTALTUNG

Der 28. August 1941 ist bis heute der zentrale Gedenktag der Russlanddeutschen. Das Datum steht für den Beginn der stalinistischen Zwangsumsiedlungen, in deren Folge rund 900.000 Menschen aus der östlichen Ukraine, von der Wolga und von der Krim nach Sibirien und Kasachstan zwangsumgesiedelt wurden. Rund 350.000 Menschen kamen in Arbeitslager (Trudarmija), mindestens 150.000 Menschen verloren ihr Leben. Die Gedenkveranstaltung m chte an diese Ereignisse erinnern. Darüber hinaus soll darüber diskutiert werden, inwiefern die gegenwärtige Identität der Russlanddeutschen von diesem historischen Geschehen mitgeprägt ist und wie sich das Erfahrene bis heute auf ihr Selbstverständnis auswirkt. Die Gedenkveranstaltung findet im Deutschen Historischen Museum, Berlin statt.

Zeit: 18 Uhr, Eintritt nur mit Anmeldung

30. SEPTEMBER: Ausstellung zum Buch "Geschichten von Menschen und Tieren" (16 Uhr)

AUSSTELLUNG ZUM BUCH

Es war sein erstes Kinderbuch, aus dem ihm seine Großmutter vorlas. Es war alt aber schön bunt und es waren Geschichten über Menschen und Tiere aus dem fernen 19. Jahrhundert. Durch die Beschäftigung mit diesem Buch hat der renommierte Kunstfotograf A. T. Schaefer nicht nur die ungewöhnliche Geschichte seiner Familie aus Sankt Petersburg aufgearbeitet, sondern ein Fenster in eine Epoche auf der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert geöffnet.

Die Präsentation der Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Landestheaters Detmold und des Kulturreferates für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte. Bis Jahresende wird die Ausstellung zum Buch im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte gezeigt.

Beginn: 16 Uhr, Eintritt frei
Veranstaltungsort: Foyer des Landestheaters Detmold

28./29. OKTOBER: Internationales kulturhistorisches Webinar

INTERNATIONALES KULTURHISTORISCHES WEBINAR

Wie entstehen fundierte und breitenwirksame Projekte zu Themen der russlanddeutschen Minderheit(en) im Ausland oder den (Spät-)Aussiedlern in Deutschland? Welche Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit in akademischen, zivilgesellschaftlichen oder kulturellen Formaten bietet dieses gemeinsame Kulturerbe?

In dem internationalen Kolloquium stellen Wissenschaftler, Kulturschaffende sowie Vertreter der Zivilgesellschaft aus Deutschland und der Russischen F deration ihre neuesten Projekte vor und tauschen sich über aktuelle Trends in der Vermittlungsarbeit aus. Dieses praxisorientierte Angebot richtet sich insbesondere an Studierende, junge Wissenschaftler sowie Kultur- und Bürgerinitiativen mit Schwerpunkten in der internationalen Zusammenarbeit, dem deutschen Kulturerbe in postsowjetischen Staaten und kulturellen Bildung.

Nähere Informationen zu Programm und Teilnahme:
www.rusdeutsch.eu,
www.russlanddeutsche/kulturreferat.de

9. DEZEMBER: Jubiläumsveranstaltung - 25 Jahre Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte (19 Uhr)

9. DEZEMBER: Jubiläumsveranstaltung - 25 Jahre Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte (19 Uhr)

JUBILÄUMSVERANSTALTUNG

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold bildet die zentrale Institution für die Auseinandersetzung mit historischen Hintergründen und kulturellen Besonderheiten der Deutschen aus Russland. Es möchte einen gesellschaftlichen Diskurs über Heimat und Fremde, Zugehörigkeit und Ausgrenzung, Migration und Partizipation führen. Als bundesweit erste und einzige Einrichtung stellt sich das Museum seit nunmehr 25 Jahren dieser Aufgabe.

Dies nehmen wir zum Anlass, um Sie zu einer Jubiläumsveranstaltung einzuladen. Diese wird eine Rückschau auf die Entwicklung des Museums beinhalten, sowie Personen aus dem öffentlichen Leben in unterschiedlichen Formaten einbeziehen.

Den Festvortrag wird Prof. Jochen Oltmer halten. Der Historiker ist einer der profiliertesten Migrationsforscher am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) und am Historischen Seminar der Universität Osnabrück.

Mit „Heinrich und Leyla“ präsentiert das Kammerorchester „Bridge of Sound“ unter der Leitung der Komponistin Khadija Zeynalova zwölf sinfonische Bilder einer kulturübergreifenden Liebesgeschichte zu Zeiten des Krieges und Verfolgungen in Annenfeld, einer deutschen Siedlung im Südkaukasus. Die Projektrealisierung wurde durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

Beginn: 19 Uhr, Eintritt frei



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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90 0

Georgstraße 24
32756 Detmold


ÖFFNUNGSZEITEN

Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
(nur am ersten Sonntag im Monat)

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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