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Kultur am Museum - Kulturprogramm

Bei dem Format „Kultur am Museum“ bieten wir Ihnen ein besonderes Programm an: Lesungen, Filme, Vorträge und andere Veranstaltungen erweitern den Blick auf unsere Ausstellungen. Geschichte der Russlanddeutschen im Kontext der Weltgeschichte, das ist unser Ansatz.

„Kultur am Museum“ findet mindestens einmal monatlich statt. Sowohl die Teilnahme an der Führung wie auch der Eintritt ins Museum sind (wenn in der Veranstaltungseinladung nicht anders angegeben) für Sie kostenfrei.

An dieser Stelle möchten wir Sie auch darauf hinweisen, dass seit Januar das Museum an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet ist (15 – 18 Uhr) und wir um 15 Uhr eine (kostenfreie) öffentliche Führung anbieten.

Bitte bedenken Sie, dass bei Veranstaltungen Foto- und Videoaufnahmen gemacht werden können.

Hier finden Sie das Kulturprogramm von September bis Dezember 2019 als PDF

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

11. OKTOBER: "Die Wandelbaren" (19 Uhr)

11. OKTOBER:

Premiere mit Eleonora Hummel
DIE WANDELBAREN

Arnold Bungert stieg vom Traktor um sich an der Schauspielhochschule in Moskau einzuschreiben. Wie der junge Traktorist erfuhr auch Violetta Kraushaar aus der Zeitung „Neues Leben“, dass junge Talente für ein deutsches Theater gesucht werden. Schließlich entsteht mitten in der kasachischen Steppe das Deutsche Schauspieltheater Temirtau, das sich zur Insel der deutschen Kultur und Sprache mit allen Grenzen und auch Freiheiten der späten Sowjetunion herausbildet. Nach Jahrzehnten treffen sich die Protagonisten wieder, um festzustellen was aus ihren Träumen wurde.
Eleonora Hummel präsentiert in ihrem neuen Roman wortstark die Welt der deutschen Minderheit in der ausgehenden Sowjetunion. Einfühlsam und sprachlich filigran erzählt sie von Sorgen, Nöten und Freuden des einzigen deutschen Theaters der nachkriegszeitlichen Sowjetunion, von seinem rasanten Aufstieg zum Kristallisationspunkt russlanddeutscher Kultur bis zum jähen Ende fünfzehn Jahre nach seiner Gründung.

Beginn: 19:00 Uhr
Preis: € 5,00 (Tickets an der Abendkasse)
Ort: Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Eine Kooperation mit dem Landestheater Detmold.

9. OKTOBER: Jahresempfang des Museums (19 Uhr)

9. OKTOBER: Jahresempfang des Museums (19 Uhr)

Hiermit laden wir Sie herzlich zum diesjährigen Empfang des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte ein.
Es erwartet Sie u.a. eine Festrede unserer Förderin Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien. Sie werden Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Museums erhalten und bei einem anschließenden Stehempfang Zeit für Gespräche haben.

Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt frei
Anmeldung erforderlich (per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

31. OKTOBER: Mitgestalten lohnt sich!

31. OKTOBER: Mitgestalten lohnt sich!

Das Programm ist Teil des Politischen Bildungsforums Nordrhein-Westfalens und wird in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt.

Ab 16.30 Uhr
Kaffee und Kuchen

17.30 Uhr – 18.00 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Event
Kornelius Ens, Direktor im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte
Dr. Ludger Gruber, Stv. Leiter Politische Bildung und Leiter des Politischen Bildungsforums NRW in der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

18.00 Uhr – 19.00 Uhr
Führung durch die Dauerausstellung des Museums
Heinrich Wiens, Museumspädagoge im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

19.00 Uhr – 19.20 Uhr
Impulsvorträge: Mein Weg zum Ehrenamt
Jastin Wecker, Monolith e.V.
Kerstin Nowack, CDU Leverkusen

19.20 Uhr – 20.30 Uhr
Panel: Warum wir ehrenamtliches Engagement benötigen und stärken müssen
Dietmar Schulmeister, Vorsitzender in der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland – Landesverband Nordrhein-Westfalen
Peter Dück, Geschäftsführer des Christlichen Schulvereins Lippe, Mitbegründer und Vorstand diverser Vereine
Johann Penner, Solist, Lehrbeauftragter und Vorstand des August-Hermann-Francke Musikzentrums Detmold

Moderation:
Edwin Warkentin, Referent im Kulturreferat des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte

20. 30 Uhr
Kleiner Imbiss

12. OKTOBER: "Die Kist' in der Wolga" (19 Uhr)

12. OKTOBER:

Theater
DIE KIST' IN DER WOLGA

Anlässlich des 100. Gründungstages der Wolgarepublik inszenierte das Russland-Deutsche Theater Niederstetten ein literarisch-szenisches Schauspiel über die Geschichte der Wolgadeutschen. Christian Gottlob Züge und Bernhard Ludwig von Plathen schilderten noch im 18. Jahrhundert die Auswanderung und die Ansiedlung der Kolonisten. Im Volksepos Der Kirgisenmichel werden die Nomadenüberfälle auf die jungen Ansiedlungen dramatisch geschildert und im Küster Deis der Mikrokosmos der Siedler im 19. Jahrhundert in bunten Bildern geschildert. Wir selbst von Gerhart Sawatzki thematisiert die Gründungszeit der Wolgarepublik und in Der letzte Grabhügel von Viktor Klein das Ende dieses Kulturerbes am Schicksalsstrom der Russlanddeutschen 1941.

Beginn: 19:00 Uhr
Preis: € 10,00 (Tickets an der Abendkasse)

13. NOVEMBER: "Wolgakinder" (19 Uhr)

13. NOVEMBER:

Lesung mit Gusel Jachina
WOLGAKINDER

Der sonderbare Dorfschullehrer Jakob Bach ist gerade dabei mit seiner geliebten Klara eine Familie zu gründen als über das junge Familienidyll die Oktoberrevolution und der Bürgerkrieg einbricht. Äußerste Not zwingt Bach aus seiner Einsiedelei wieder nach Gnadental am andere Ufer der Wolga zu rudern. Doch hier trifft er auf eine verkehrte Welt: die moralische Instanz bildet nicht mehr der zuvor geachtete Pfarrer, sondern der aus Deutschland herbeigeeilte Kommunist Hoffmann, für den der verstummte Bach nun Märchen schreiben soll, die eine prophetische Wirkung entfalten.
Mit ihrem ersten Roman sorgte die junge Autorin für Furore in Russland. Noch nie schaffte eine Schriftstellerin in der jüngeren russischen Geschichte aus dem Stand einen derartigen Erfolg zu erzielen. Ljudmila Ulizkaja reiht Jachina ein neben Fasil Iskander, Anatoli Kim und Tschingis Aitmatow. Ihren erst zweiten Roman WOLGAKINDER widmet die studierte Germanistin den Wolgadeutschen.

Moderator: Mirco Schwanitz, Journalist

Beginn: 19:00 Uhr
Preis: € 5,00 (Tickets an der Abendkasse)

Weitere Termine:
12. November, Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf
14. November, Lew Kopelew Forum Köln
15. November, Zwetajewa Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg i.Br.

05.-06. DEZEMBER: Wissenschaftliche Tagung (18 Uhr)

05.-06. DEZEMBER: Wissenschaftliche Tagung (18 Uhr)

DAS „SOWJETISCHE GEPÄCK“ DER RUSSLANDDEUTSCHEN ZWISCHEN ERFAHRUNG UND ERINNERUNG

Der Aufbau einer neuen Gesellschaft und die Transformation eines jeden Menschen war erklärtes Ziel der Sowjetunion. Alle gesellschaftlichen Akteure waren aufgefordert, sich an der Schaffung eines „neuen Menschen“ zu beteiligen. In der Folge entzog sich kaum ein Aspekt des täglichen Lebens der staatlichen Überwachung. Dissidenten waren von staatlichen Repressalien und schweren Strafen bis hin zur Deportation ins Straflager bedroht.
Dieses wird zum Anlass genommen, um das Thema ‚Der Mensch und das System‘ in seinen verschiedenen Facetten zu diskutieren. Im Rahmen der Tagung wird das Thema dementsprechend über alltagsgeschichtliche und erinnerungskulturelle Ansätze betrachtet und in vergleichender Perspektive mit den Erfahrungen der Bewohner anderer staatssozialistischer Systeme in Beziehung gesetzt.

Beginn: 18:00 Uhr, Eintritt frei

12. SEPTEMBER: Ringvorlesung (19 Uhr)

12. SEPTEMBER: Ringvorlesung (19 Uhr)

ERINNERUNGSNARRATIVE DER DEUTSCHEN MINDERHEIT IM POSTSOWJETISCHEN RAUM

Dr. Ruth Wittlinger und Dr. Concha Maria Höfler präsentieren Ergebnisse ihres Forschungsprojekts, in dem die deutsche Diaspora in einigen Nachfolgestaaten der Sowjetunion untersucht wurde. Ziel war es, Einblicke in „Deutschsein außerhalb Deutschlands“ zu gewinnen und darüber hinaus das Verständnis von Ethnizität, ethnischen Identitätsnarrativen, multiplen (ethnischen) Zugehörigkeiten, Diasporen sowie der Rolle des kollektiven Gedächtnisses für die Herstellung ethnischer Identifikationen zu vertiefen. Das Projekt ist an der School of Government and International Affairs der Durham University angesiedelt und wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanziert.

Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt frei



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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90

Georgstraße 24
32756 Detmold


ÖFFNUNGSZEITEN

Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
(nur am ersten Sonntag im Monat)

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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