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Kultur am Museum - Kulturprogramm

Bei dem Format „Kultur am Museum“ bieten wir Ihnen ein besonderes Programm an: Lesungen, Filme, Vorträge und andere Veranstaltungen erweitern den Blick auf unsere Ausstellungen. Geschichte der Russlanddeutschen im Kontext der Weltgeschichte, das ist unser Ansatz.

„Kultur im Museum“ findet mindestens einmal monatlich statt. Sowohl die Teilnahme an der Führung wie auch der Eintritt ins Museum sind (wenn in der Veranstaltungseinladung nicht anders angegeben) für Sie kostenfrei.

An dieser Stelle möchten wir Sie auch darauf hinweisen, dass seit Januar das Museum an jedem ersten Sonntag im Monat geöffnet ist (15 – 18 Uhr) und wir um 15 Uhr eine (kostenfreie) öffentliche Führung anbieten.

Bitte bedenken Sie, dass bei Veranstaltungen Foto- und Videoaufnahmen gemacht werden können.

Hier finden Sie das Kulturprogramm von Januar bis Juni 2021. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

28. JANUAR: Ausstellungseröffnung: Das deutsche Wolgagebiet (19 Uhr)

28. JANUAR: Ausstellungseröffnung: Das deutsche Wolgagebiet (19 Uhr)

DAS DEUTSCHE WOLGAGEBIET
Eine unvollendete Fotogeschichte

In den einmaligen Bilddokumenten der Ausstellung spiegelt sich die Geschichte der deutschen Wolgaautonomie (1918-1941) wider: die Zeit der Gründung, der Aufbau der Landwirtschaft und der Industrie, sowie Alltagsleben im Wolgagebiet. Entstanden ist dabei ein facettenreiches und faszinierendes Bild vom Alltag der Menschen zwischen althergebrachten Lebensformen und sozialistischer Moderne, zwischen Privatwirtschaft und Kolchose, zwischen Religion und Kirche und dem sowjetischen Massenfest, zwischen traditionellem Familienleben und neue Gesellschaftsentwürfen, mit neuen Rollenmustern für Männer und Frauen. Von besonderem Interesse sind die Aufnahmen, die von Bildung und Kultur in der Republik erzählen.

Zahlreiche der in der Ausstellung gezeigten Aufnahmen werden erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung ist ein Projekt des Internationalen Verbandes der Deutschen Kultur sowie der Moskauer Deutschen Zeitung.

Beginn: 19 Uhr, Eintritt frei

25. FEBRUAR: Jahresempfang / Konzert (18 Uhr)

25. FEBRUAR: Jahresempfang / Konzert (18 Uhr)

JAHRESEMPFANG / KONZERT

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte sowie das Kulturreferat für Russlanddeutsche laden zum diesjährigen Jahresempfang ein.

Mit „Heinrich und Leyla“ präsentiert das Kammerorchester „Bridge of Sound“ unter der Leitung der Komponistin Khadija Zeynalova zwölf sinfonische Bilder einer kulturübergreifen Liebesgeschichte zu Zeiten des Krieges und Verfolgungen in Annenfeld, einer deutschen Siedlung im Südkaukasus. Die Projektrealisierung wurde durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

Den Festvortrag wird Prof. Jochen Oltmer halten. Der Historiker ist einer der profiliertesten Migrationsforscher am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) und am Historischen Seminar der Universität Osnabrück.

Beginn: 18 Uhr, Eintritt frei

11. MÄRZ: Ausstellungseröffnung: 100 Jahre Einsatz für Frieden (18 Uhr)

11. MÄRZ: Ausstellungseröffnung: 100 Jahre Einsatz für Frieden (18 Uhr)

100 JAHRE EINSATZ FÜR FRIEDEN

Das Mennonite Central Committee (MCC) feierte im vergangenen Jahr ihr 100-jährigen Bestehen und präsentiert nun mit Fotos ihre Arbeit.

1920, unmittelbar nach der Revolution, wurde die Ukraine (Südrussland) von Bürgerkrieg, Hungersnot und Krankheit heimgesucht. Die Friedenskirchen der Mennoniten in der Ukraine sandten in der Folge einen Hilferuf an die Mennoniten Westeuropas, der Vereinigten Staaten und Kanadas. Noch im selben Jahr wurde das MCC ins Leben gerufen. Von 1922 bis 1923 versorgte das MCC 75.000 Menschen mit den notwendigen Gütern, um deren Überleben zu sichern. Seit den Anfängen verfolgte das MCC das Ziel, sich der Nöte in der Welt „im Namen Christi“ anzunehmen. Das MCC möchte „Wunden heilen“ und Frieden sowie Gerechtigkeit fördern.

Beginn: 18 Uhr, Eintritt frei

29. APRIL: Filmpräsentation: "Milch und Honig aus Rotfront" (15 Uhr)

29. APRIL: Filmpräsentation:

"MILCH UND HONIG AUS ROTFRONT"

Etwa 7000 Kilometer entfernt liegt das Dorf Rotfront in der kirgisischen Steppe, das seit über 300 Jahren von Nachfahren deutscher Mennoniten bewohnt wird, die bis heute eine Form des plattdeutschen Dialekts sprechen. Der Film beobachtet das archaische, von harten Wintern, Pferdezucht und Großfamilien geprägte Leben und passt seinen Erzählrhythmus der getragenen Lebensweise der porträtierten Menschen an. Das intime Porträt eines Dorflebens ist geprägt vom Zusammenhalt der Generationen sowie von Menschen, deren Denken von der Weite des Horizonts bestimmt wird.
Regie: Seit 1990 ist Hans-Erich Viet als Regisseur, Autor, Co/Produzent und Professor für Spielfilmregie an der Internationalen Filmschule Köln tätig. Der Adolf-Grimme-Preisträger wurde mit „Milch und Honig aus Rotfront“ für den Bundesfilmpreis nominiert.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Regisseur.

Beginn: 15 Uhr, Eintritt frei

29. APRIL: Doppellesung: Migrationsgeschichte und Identität (19.30 Uhr)

29. APRIL: Doppellesung: Migrationsgeschichte und Identität (19.30 Uhr)

MIGRATIONSGESCHICHTE UND IDENTITÄT
Dilek Güngör & Viktor Funk

„Du sprichst aber gut Deutsch“ oder „Woher kommst du wirklich?“ – Sätze, denen Dilek Güngör und Viktor Funk seit ihrer Kindheit begegnen. In ihren Romanen „Ich bin Özlem“ und „Mein Leben in Deutschland begann mit einem Stück Bienenstich“ beschreiben beide das Großwerden von Menschen unterschiedlicher Herkunft in Deutschland, vom Streben nach Zugehörigkeit zur Mehrheitsgesellschaft und dem Wunsch, nicht aufzufallen. Auch um den Preis, die eigene Herkunft, Sprache oder Kultur zu verleugnen. Doch was bleibt dann noch von der eigenen Identität?
Eine Veranstaltung des Kulturreferats für Russlanddeutsche in Kooperation mit der Stadtbibliothek Heilbronn. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem 360° Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft.

Ort: Stadtbibliothek Heilbronn,
Berliner Platz 12, 74072 Heilbronn

Beginn: 19.30 Uhr

19. MAI: Internationaler Museumstag: Zürich an der Wolga? (15 Uhr)

19. MAI: Internationaler Museumstag: Zürich an der Wolga? (15 Uhr)

ZÜRICH AN DER WOLGA?

Wie kommt ein Dorf mit dem Namen „Zürich“ an die Wolga? Und wohnten dort Schweizer?

Die Erweiterung der Dauerausstellung spürt dem Alltag der ersten deutschen Kolonisten an der Wolga nach. Die Auswanderer tragen neben ihren Reisebündeln auch die heimische Kultur nach Russland. Aus Deutschen werden Russlanddeutsche. Die fremdartige Steppenlandschaft wird zum kulturellen Schmelztiegel. Es ist der Beginn einer multikulturellen Identität, die von den (Spät-)Aussiedlern über 200 Jahre danach wieder zurück nach Deutschland gebracht wird.

Beginn: 15 Uhr, Eintritt frei

3. - 6. JUNI: Internationaler Jugendleiterworkshop: Jugend-Sommer-Werkstatt Detmold

3. - 6. JUNI: Internationaler Jugendleiterworkshop: Jugend-Sommer-Werkstatt Detmold

JUGEND-SOMMER-WERKSTATT DETMOLD

Gemeinsam mit der DJO-Deutsche Jugend in Europa LV Berlin wurde 2018 dieses internationale Format ins Leben gerufen. Als Workshop für Jugendgruppenleiter, Studierende und interessierte Multiplikatoren konzipiert, beschäftigen wir uns mit Fragen der Geschichtsvermittlung, kultureller Bildung, Medienpädagogik, Migration oder gesellschaftlicher Diversität im Jugendbereich. Der jährlich im Sommer in Detmold am Museum für russlanddeutsche Kultur stattfindende Workshop dient der Vernetzung von Jugendorganisationen aus den Herkunftsländern der (Spät-)Aussiedler und Deutschland.

Informationen zum aktuellen Programm und die Anmeldung finden Sie unter:
www.russlanddeutsche.de/kulturreferat



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Museum für
russlanddeutsche
Kulturgeschichte

Tel. 05231 92 16 90 0

Georgstraße 24
32756 Detmold


ÖFFNUNGSZEITEN

Montag: Ruhetag
Di.-Fr.: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag: 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
(nur am ersten Sonntag im Monat)

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


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